127 Liter pro Quadratmeter …

… in etwa 3 Stunden! Heute am Spätnachmittag und frühen Abend hatten wir so viel Regen wie ich hier noch nicht erlebt habe. Aber wir sind froh drüber, denn wir können es gebrauchen, und das Unwetter hat auch keinen Schaden angerichtet, obwohl es wie wild geblitzt und gedonnert hat. Und gelegentlich hatte es auch ganz gepflegte Böen. Ein bisschen kleiner Hagel war mal dabei, aber eigentlich nicht nennenswert.

Wir waren gegen kurz nach 4 nach Floresville zum Abendessen gefahren, und da zogen schon dunkle Wolken von Osten heran. Aber auch als wir nach den Essen gegen 6 Uhr aus dem Restaurant kamen, hat es noch nicht geregnet. Das fing erst so etwa in Poth, also ca. 20 Meilen von hier an – dann aber schnell „richtig“. Es hat zum Teil wie aus Kübeln geschüttet. Hier muss es schon früher angefangen haben, denn es war eine Menge Wasser in den Straßengräben. Der Highway 181 war zeitweise gesperrt. Auch bei uns auf den Wegen und auf dem Rasen standen gute Pfützen.

Mittlerweile hate es aufgehört. Es fallen nur noch gelegentlich ein paar Tropfen, und in der Ferne ist noch Wetterleuchten zu sehen. Aber der Wetterbericht sagt, dass die Atmosphäre für die nächsten Tage noch instabil bleiben wird, so dass mit mehr Unwettern dieser Art zu rechnen ist. Wo genau die allerdings auftreten, ist nicht vorherzusagen. Das Gute allerdings ist, dass es wohl keine Tornados geben wird, weil der Jetstream viel zu weit nördlich verläuft.

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Bixby

Bild

Unser „Zoo“ hat mal wieder einen „Neuzugang“: Bixby. Und hier ist er:

Bixby

Bixby

Er kam, wie das hier so häufig vorkommt, vor gut 3 Wochen als Streuner hier vorbei und fand es gut hier. Mittlerweile hat er sich auch so richtig eingelebt, wenn auch die Rangordnung – insbesondere mit Pepper – immer noch ausgefochten werden muss. Aber Bixby scheint sich da gut durchsetzen zu können, sogar dem wesentlich dickeren und größeren Pepper gegenüber. Neulich habe ich die beiden beobachtet, wie Bixby Pepper durch den gesamten Garten gejagt hat.

Als Streuner hat Bixby übrigens hier die Katzengrippe eingeschleppt. Das ist ein unter den Streunern hier weitverbreiteter und sehr aggressiver Virus, wie unser Tierarzt sagte. Und prompt haben Frankie, Oprah und Oliver sich der Reihe nach diesen Virus eingefangen. Zsa Zsa und Pepper, die wohl einen weniger intensiven Kontakt mit Bixby hatten, sind verschont geblieben. Bixby selber hat dieser Virus übrigens sehr mitgenommen, weil er gerade zu Inkubationszeit ein durch Impfungen und Kastration geschwächtes Immunsystem hatte. Er war insgesamt über eine Woche bei Dr. Patton im „Tierkrankenhaus“. Und auch Frankie hat es ziemlich erwischt, wenn auch nicht so stark wie Bixby. Er, Oprah und auch Oliver waren alle für ein paar Tage bei Dr. Patton. Wir waren da sozusagen Stammkunden und sind richtig hin und her gependelt. Dr. Patton’s Frau hat letztens gescherzt, so gern sie mich sähen, es müsse aber nicht ständig mit einem kranken Tier sein. Am Rande bemerkt: zusammen mit Sally’s Wundversorgung nach ihrem „Zusammentreffen“ mit den Javalinas haben wir eine ganz schöne Menge Geld be Dr. Patton gelassen: so knapp € 2.000 werden es schon gewesen sein.

Auf dem Foto sieht man übrigens noch gut die Stelle am rechten Vorderlauf, wo Dr. Patton ihn rasieren musste, um die Kampfwunden zu versorgen.

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Frühlingsblumen (1)

Mit dem warmen Wetter der letzten Wochen und dem guten Regen in  den vergangenen Monaten sind die Frühlingsblumen in den letzten paar Tagen richtiggehend explodiert. Hier ein paar Bilder von unserem Grundstück in der Frühlingspracht:

Frühlingsblumen

Ein Meer von Frühlingsblumen

Frühlingsblumen

Bluebonnets entlang der Einfahrt

spring flowers

Yuccas in voller Blüte (1)

Frühlingsblumen

Yuccas in voller Blüte (2)

Wir sind startklar

Am vergangenen Wochenende, genauer gesagt, von Freitag bis vorgestern [Montag] waren wir in Fredericksburg, Texas Hill Country, anlässlich der 5th Annual LBJ 100 Bicycle Tour. Und so sieht es aus, wenn 4 Personen einschließlich Fahrrädern für ein verlängertes Wochenende verreisen wollen: ganz schön viel mitzunehmen.

lbj

Hab' mein Wage' vollgelade'

Normalerweise, wenn wir nur zu zweit verreisen, haben wir die Räder im Innenraum des Wagens, aber bei vier Personen ist das natürlich nicht möglich.

Zum Wochenende selber: wir waren, wie auch schon im vergangenen Jahr, im Green’s Guesthouse. Das ist ein wunderschöner und großer Bungalow mitten in Fredericksburg, aber in sehr ruhiger Wohnlage, mit Platz für 6 Personen in drei Schlafzimmern, mit einem großen Wohnzimmer, einer Küche mit anschließendem Esszimmer, und zwei Bädern: ganz gepflegt groß. Am Freitag hatte ich eigentlich vorgehabt, gewissermaßen „zur Einstimmung“ – und auch, weil ich bei der Radtour selber nicht mitradeln, sondern helfen [als Begleitfahrzeug, „sagging“ nennt man das unter Radlern hier] wollte – eine kleine Radtour [„Twilight Twenty„] von etwa 20 Meilen zu machen. Aber [wohl weil ich nur ein relativ kleines Frühstück zu mir genommen hatte, und auch das sehr früh am Tage, und danach nichts mehr] nachdem wir angekommen waren, fühlte ich mich etwas „schwach auf den Beinen“ und auch müde, und so habe ich mich hingelegt und den Nachmittag verschlafen. Und in der Nacht hat mein Herz dann mal wieder „Mist gebaut“ und so war ich am nächsten Morgen leider nicht in der Lage, Auto zu fahren und die Radler zu begleiten und ggf. zu unterstützen. Also bin ich zuhause geblieben, während Mary und ihre Cousine Jo Ann zur Radtour gefahren sind. Mary hat geholfen [an einer Abzweigung dafür sorgen, dass jeder die richtige Route nimmt] und Jo Ann hat die 30-Meilen Tour mitgemacht. Für die beiden war’s aber wirklich ein schönes Erlebnis.

Am Spätnachmittag wurde ich dann so langsam wieder fit und wir [einschließlich unseres Freundes und Verwandten Craig, der am Samstagmorgen noch einmal zurück hier nach Karnes City musste und so auch nicht an der Tour teilnehmen konnte] sind zusammen zum Abendessen gegangen/gefahren. Wir waren im „El Maguey“, einem mexikanischen Restaurant, das Mary und ich vor zwei Jahren aufgetan hatten und das uns damals sehr gut gefallen hatte. Leider hatte es aber mittlerweile stark nachgelassen. Nur meine Fajitas kamen heiß auf den Tisch, für die anderen drei war das Essen gerade mal lauwarm. Schade drum.

Am Sonntag wollte ich dann endlich wirklich selber radeln, und zwar die Tour, die ich eigentlich schon für Freitag geplant hatte, „Twilight Twenty„. Aber schon ziemlich zu Anfang habe ich gemerkt, dass ich nicht in Form war: mein Puls ging schnell ungewöhnlich hoch und die Beine brannten schon an kurzen Steigungen. Und so kam es, dass ich schon nach ca. 6,5 Meilen, also noch nicht einmal der Hälfte der Strecke, umgekehrt bin, weil ich mir die ganze Tour nicht zugetraut habe. Zurück im Green’s Guesthouse habe ich mich dann hingelegt und – leider – den gesamten Rest des Tages verschlafen. War also nix mit einem Radlerwochenende.

Und in der Nacht von Sonntag auf Montag kamen dann noch Rückenschmerzen hinzu, die im Laufe des frühen Vormittags ziemlich unangenehm wurden, so dass mir alle Bewegungen, besonders das Bücken, deutlich schwer fielen bis unmöglich wurden. Die Rückfahrt [Mary ist gefahren] war dann alles Andere als angenehm, und ich war froh, als wir wieder zuhause waren.

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Die Tornados …

… haben uns in der vergangenen Nacht Gott sei Dank verschont. Das Höhentief, das schon seit ein paar Tagen im Anmarsch war, und die damit verbundene Kaltfront, verstärkt durch die extrem feuchtigkeitsgesättigte Luft, haben schon einige mit sich gebracht, aber die sind westlich von uns vorbeigezogen. Aber trotzdem, mit Windgeschwindigkeiten von gut über 70 Km/H in Böen, begleitet mit Donner, Blitz und Regen, war es für einige Zeit doch schon ganz schön eindrucksvoll. Wir können allerdings wirklich froh sein, dass nichts Stärkeres als diese Windböen uns erreicht hat – anderswo kamen zusätzlich zu den Tornados namlich auch nich golfballgroße [stellenweise sogar noch größer] Hagelkörner hinzu – und dass wir einen guten Regen [etwa 45 Liter/Quadratmeter] mitbekommen haben. Na ja, es hätte auch durchaus mehr sein dürfen, aber man soll ja nicht unverschämt werden. Was den Wind angeht: solche Böen habe ich (hier) noch nicht erlebt. Unsere Gartenmöbel wurden nur so durch die Gegend geblasen, und bevor der Sturm sie über das gesamte Grundstück verteilen konnte, sind Mary und ich mitten in der Nacht [zwischen Mitternacht und ein Uhr morgens] raus und haben sie in der Garage in Sicherheit gebracht.

Nach dem Durchgang der Kaltfront ist es jetzt natürlich schön abgekühlt. In den nächsten Tagen soll es aber wieder wärmer werden, und trocken. Mal sehen, was das warme Wetter mit Sonnenschein, verbunden mit diesem guten Regen, dann an den Frühlingsblumen tut.

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Man weiß, man ist in/aus San Antonio, wenn …

Unter dieser Überschrift hat unsere Tageszeitung, San Antonio Express-News, heute Leserzuschriften zu diesem Thema veröffentlicht. Hier nun meine Favoriten. Alle Zuschriften sind hier zu finden: San Antonio Express-News/S.A. Life.

You know you’re from/in San Antonio if …

  • you think 95 degrees in the middle of summer is a chilly day
  • your neighborhood often smells like BBQ on Sundays, especially during football season
  • you have a bean and cheese taco and a Dr Pepper for breakfast
  • you understand the dire implications of parking under a tree at sunset when the grackles are getting ready to roost
  • a 90-degree August day is considered a cold front
  • you consider cactus decorative lawn flora
  • there’s been road work on your street since 1998
  • you believe using a turn signal is a sign of weakness
  • you text, tweet and email all your friends every time it rains
  • you are on the streets of Paris and you hope that there is a Taco Cabana around the corner
  • you eat fish with gravy
  • your idea of health food is a few cheese and bean breakfast tacos
  • it is over 100 degrees and you believe Thanksgiving must be next week
  • you know that if someone has their turn signal on, it’s probably a factory defect
  • the true value of a parking spot isn’t determined by the distance to the door, but by the amount of available shade
  • you know that the Chili Bowl is a football game
  • you have seen Hummers parked in „compact car“ parking spaces
  • you have see bus patrons waiting in the shade of a telephone pole
  • you’re frequently dodging potholes on residential streets
  • your wedding is catered by Bill Miller
  • it’s raining hard and all the local stations interrupt scheduled programs to cover the weather
  • after returning from a vacation, you stop at Taco Cabana on the way home from the airport
  • you don’t consider wearing cowboy boots with a tiara to be a wardrobe faux pas
  • you spent Christmas Day in 96-degree weather
  • you closely follow the aquifer or mountain cedar pollen levels, depending on the season
  • you know what day of the week it is by the specials at your favorite Mexican food restaurant.
  • tacos are for breakfast, lunch, AND dinner
  • eating healthy means choosing the wheat bun at Whataburger
  • one inch of snow is a „once in a lifetime“ experience
  • you don’t need a tanning booth to tan
  • every other car is a pick-up truck

Der Frühling ist da

Viel schöner als all das „Industriegedöhns“ auf der anderen Straßenseite sieht unsere Einfahrt aus, nachdem, bedingt durch den feuchten Januar und Februar, in diesem Jahr die Wildblumen sprießen wie wie … eben wie wild:

spring

Einfahrt und Frühlingsblumen

Bei den Blumen handelt es sich übrigens um Bluebonnets, die texanische „Nationalblume“. Wir erwarten davon noch (viel) mehr, und auch viele andere. Es ist in jedem Jahr ein spannendes Warten, ob es im Winter genügend regnet, damit all die Samen, die im Boden liegen, im Frühling auch aufgehen. Und in diesem Jahr hatten wir eben Glück.

Apropos Winter und Frühling: laut Kalender haben wir zwar ja immer noch Winter, aber seit etwa 3 Wochen ist der Frühling schon mit Macht ausgebrochen, und der Wetterbericht gestern sagte sogar, dass die augenblickliche Großwetterlage schon sommerlich sei! Die Temperaturen sind es manchmal auch – wenn auch mit 27 Grad (bei Weitem) noch nicht hochsommerlich. Sogar jetzt, um 23 Uhr, ist es noch fast 25 Grad.

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Fracking und Luftverschmutzung

Galerie

Diese Galerie enthält 2 Fotos.

So sieht es aus, wenn gegenüber an der Bohrstelle die Dieselaggregate „volle Pulle“ laufen, um für die für das „Fracking“ nötige Energie zu sorgen – kein allzu schöner Anblick: Und das hier sieht auch nicht besser aus: Related articles The … Weiterlesen

Texas Sharpshooting

Diesen Begriff [über den ich heute in einem ganz anderen Zusammenhang, nämlich in einem Artikel in der Washington Post zum Thema Erdbeben, gestolpert bin] kannte ich bisher noch nicht. Lt. Beschreibung/Definition in dem Artikel geht „Texas sharpshooting“ so: man schießt auf die Wand einer Scheune und malt dann das „bull’s eye„, also das Ziel, um das Einschussloch. Das ist nun einmal wirklich eine (Schuss)technik nach meinem Geschmack!  😉  Ich habe ja schon immer gesagt, dass ich nicht nur ein Schrotgewehr haben muss, um mein Ziel zu treffen, sondern dass ich mein Ziel auch nur dann treffe, wenn es mir in den Schuss läuft.  😉  Aber ich habe wirklich nicht gewusst, dass die Texaner als so schlechte Schützen gelten.

Apropos meine Schießkünste: Wie ich schon früher hier geschrieben habe, bin ich froh, dass wir noch das Schrotgewehr von Mary’s Vater haben, denn das hat ein Magazin für 5 Schuss und ist halbautomatisch [d.h. ich muss noch nicht einmal repetieren], während Mary’s eigene (kleine) Schrotflinte nur einschüssig ist. Sollte ich nämlich jemals ein Schrotgewehr benutzen müssen, um auf (Klapper)schlangen zu schießen, dann werde ich mit (ziemlicher) Sicherheit mehr als einen Schuss benötigen. Und mit Mary’s einschüssiger Flinte wäre die Schlange entweder schon weg oder hätte mich schon gebissen, noch ehe ich nachgeladen hätte. Für mich wäre eine Donnerbüchse das ideale Gewehr, oder aber die abgesägte Schrotflinte, die der Charakter Mississippi [gespielt von James Dean] im Film El Dorado benutzt.   😉   Na ja, abgesägte Schrotflinten sind natürlich illegal, und Donnerbüchsen stammen ja wohl aus einer längst vergangenen Zeit. Also braiche ich wohl einfach noch (viel)  mehr Übung mit der Remington/Browning von Mary’s Vater.

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Holz …

… sägen und spalten war heute mal wieder angesagt, weil wir einen richtiggehenden Temperatursturz [stellenweise um um über 20 Grad in 24 Stunden] hatten und es erheblich kühler – um nicht zu sagen kälter – geworden ist.

Holz

Feuerholz und "Werkzeuge"

Kettensäge und Log-Splitter waren ganz hilfreich, um die dicken Holzklötze/-stämme zu zerkleinern. Mit Mesquiteholz [das haben wir selber] ist es relativ einfach: es lässt sich leicht spalten, insbesonders wenn es auch noch viele Wurmlöcher hat. Aber Eichenholz [das haben wir von Mary’s Cousine Margaret bekommen] tut sich unser kleiner Log-Splitter ganz erheblich schwerer, wenn er es denn überhaupt schafft. Da sieht man doch, dass ich die kleinste/schwächste Ausgabe gekauft habe. Er leistet 5 Tonnen. Aber die großen, mit 17 oder sogar 22 Tonnen Spaltkraft, waren mir nun doch zu teuer. Wir diese starke Leistung nun doch zu selten, um dafür fast $ 2000 auszugeben.

Und hier ist dann das Ergebnis des heutigen Tages:

Holz

Unser Feuerholzstapel auf der Vorderveranda

Jetzt darf es dann, wie im Wetterbericht angekündigt, die nächsten Tage ruhig etwas kälter sein. Es ist übrigens nasskalt [jetzt gerade regnet es, wie schon häufiger heute] , und das ist unangenehmer als eine trockene Kälte. Aber hier brennt ein schönes Feuerchen im Kamin im Wohnzimmer, und das schafft eine richtiggehend gemütliche Atmosphäre.

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