Rieevkooche, …

… wie der Kölner sagt, oder zu Hochdeutsch, damit jeder weiß, wovon die Rede ist, „Reibekuchen“ [Kartoffelpfannekuchen], gab’s heute zum Abendessen. Schon seit Längerem, genauer gesagt, seit ich in Sabrina’s [Countryskipper’s] Blog ihre Beschreibung von tradionell deujtschen Weihnachtsmarktgerichten gelesen hatte, wollte ich sie gerne auch mal wieder selber hier machen. Und hier ist das Ergebnis:

reibekuchen

Reibekuchen

Im Uhrzeigersinn, oben links angefangen:

  1. die ersten zwei liegen gerade auf dem „griddle“ [eine Mischung aus vergrößerter Pfanne und Backblech, teflonbeschichtet, und ungemein praktisch für z.B. Pfannekuchen aller Art]
  2. hier sind sie schon brauner – müssen aber noch deutlich mehr „Farbe“ kriegen
  3. fertig auf dem Teller, mit Zuckerrübenkraut
  4. eine kleine Variante des Rezepts: mit Zwiebeln

Wie bei meinen Brutzelkünsten üblich, kann ich auc hier kein genaues Rezept angeben, aber so habe ich es angefangen:

  • 4 (ziemlich große) Kartoffeln geschält und gerieben
  • 1 Ei und etwa noch einmal die gleiche Menge „eggbeaters“  [das ist ein cholesterinfreier Ersatz, zu 99% aus Eiweiß] hinzugegeben
  • Pfeffer nach Belieben
  • 1 Teelöffel Saz
  • ca. 2 gehäufte Esslöffel Mehl
  • alles gut verrühren
  • portionsweise [Größe nach Augenmaß] in der leicht eingeölten Pfanne schön braun braten

Und ich gebe dann immer Rübenkraut [ den „Grafschafter Goldsaft“ im Bild] drauf. Eigentlich werden Reibekuchen traditionell ja mit Apfelmus serviert, aber das ist nicht so mein Geschmack. Ich bevorzuge da Rübenkraut.

Und umn etwas zu experimentieren, habe ich bei der letzten Charge dann kleingeschnittene Zwiebel [1/4 große süße weiße Zwiebel] druntergemengt, un ddas hat prima geschmeckt. Natürlich ihne Rübenkraut.

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8 Gedanken zu „Rieevkooche, …

  1. Muss so etwas Ähnliches sein, wie bei uns die „Erdäpfelpuffer“ (Kartoffelpuffer). Nur ißt man das bei uns ohne was dazu, also auch kein Sirup und als Gewürz kommt auch noch Knoblauch rein.

    lg Gabi

    • Hallo Brian,
      Ja, hierzulande „badet“ man Pfannekuchen ja tatscächlich in Sirup. Was das Rübenkraut angeht: ich weiß nicht, ob das eine Familientradition ist, oder eine vom Niederrhein, wo ich geboren und aufgewachsen bin. Das ist schließlich eine Zuckerrübengegend.
      Liebe Grüße nach Deutschland,
      Pit

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