Projekte

Nun, da allmählich der Frühling Einzug hält – auch wenn es atronomisch gesehen noch nicht ganz Frühling ist – stehen draußen so einige Projekte an. Hier sind die drei dringendsten:

projects

Garten Projekte

Was zu tun ist, von oben nach unten:

Der Komposthaufen neben der neuen Garage muss an einen anderen Ort, etwas weiter hinten auf unserem Grundstück, verbracht werden. Das habe ich, Gott sei Dank, schon fast geschafft. Dann muss diese Ecke von weiterem Schutt und dergleichen gesäubert werden, der Zaun [hier auf dem Bild nur schlecht zu erkennen] muss wieder aufgerichtet und ausgebessert werden [das wird eine ganz schön schwere Aufgabe, denn er besteht aus Eisenbahnschwellen] und die Kuhtränke muss wieder abgedichtet werden, sodass wir da einen kleinen Teich drin anlegen können. Und zuguterletzt soll die Ecke in eine kleine Terasse [müsste dann gepfastert werden] oder in einen kleinen Garten [dann allerdings wasserarm – „xeriscaping“ nennt man das hier] umgewandelt werden – genau wissen wir es noch nicht.

Dieses Schotter- und Sandgemisch [„caliche“ heißt das hier] muss auf die Einfahrten vor dem Haus bis zur Straße hin verbracht und da verteilt werden. Eine ganze Menge habe ich nittlerweile bereits geschafft, aber es ist immer noch reichlich harte Arbeit zu erledigen. So etwa 5 bis 10 Schubkarren voll [das dauert 1 bis zwei Stunden] schaffe ich pro Tag. Wenn ich damit fertig bin und diesen ganzen Berg verteilt habe, werde ich insgesamt 14 Tonnen bewegt haben – alles per Hand, mit der Schubkarre.

Diesen Teil unseres Garten – von Mary als „rock garden“ und von mir als „wildernesse“ bezeichnet – müssen wir vom Unkraut befreien und dann in einen netten kleinen Garten verwandeln, wieder mit wenig Wasser [also „xeriscaping“] benötigenden Pflanzen. Wir bekommen nun mal nicht viel regen hier im südlichen Texas und wollen daher mit Wasser so sparsam wie möglich umgehen.

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Rieevkooche, …

… wie der Kölner sagt, oder zu Hochdeutsch, damit jeder weiß, wovon die Rede ist, „Reibekuchen“ [Kartoffelpfannekuchen], gab’s heute zum Abendessen. Schon seit Längerem, genauer gesagt, seit ich in Sabrina’s [Countryskipper’s] Blog ihre Beschreibung von tradionell deujtschen Weihnachtsmarktgerichten gelesen hatte, wollte ich sie gerne auch mal wieder selber hier machen. Und hier ist das Ergebnis:

reibekuchen

Reibekuchen

Im Uhrzeigersinn, oben links angefangen:

  1. die ersten zwei liegen gerade auf dem „griddle“ [eine Mischung aus vergrößerter Pfanne und Backblech, teflonbeschichtet, und ungemein praktisch für z.B. Pfannekuchen aller Art]
  2. hier sind sie schon brauner – müssen aber noch deutlich mehr „Farbe“ kriegen
  3. fertig auf dem Teller, mit Zuckerrübenkraut
  4. eine kleine Variante des Rezepts: mit Zwiebeln

Wie bei meinen Brutzelkünsten üblich, kann ich auc hier kein genaues Rezept angeben, aber so habe ich es angefangen:

  • 4 (ziemlich große) Kartoffeln geschält und gerieben
  • 1 Ei und etwa noch einmal die gleiche Menge „eggbeaters“  [das ist ein cholesterinfreier Ersatz, zu 99% aus Eiweiß] hinzugegeben
  • Pfeffer nach Belieben
  • 1 Teelöffel Saz
  • ca. 2 gehäufte Esslöffel Mehl
  • alles gut verrühren
  • portionsweise [Größe nach Augenmaß] in der leicht eingeölten Pfanne schön braun braten

Und ich gebe dann immer Rübenkraut [ den „Grafschafter Goldsaft“ im Bild] drauf. Eigentlich werden Reibekuchen traditionell ja mit Apfelmus serviert, aber das ist nicht so mein Geschmack. Ich bevorzuge da Rübenkraut.

Und umn etwas zu experimentieren, habe ich bei der letzten Charge dann kleingeschnittene Zwiebel [1/4 große süße weiße Zwiebel] druntergemengt, un ddas hat prima geschmeckt. Natürlich ihne Rübenkraut.

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Ein paar Tage lang …

… war es auf der Ölbohrstelle gegenüber ruhig, aber seit Kurzem wird da wieder gearbeitet: die Vorbereitungen für das „Fracking“ sind in vollem Gange. Zuerst, nachdem man sie vorher alle abtransportiert hatte, wurden wieder Barracken angeliefert:

Barracken

Neue Barracken werden angeliefert

Wofür sie allerdings so viele Porta Potties brauchen, entzieht sich nun wirklich meiner Kenntnis:

porta potties

Eine Barracke - aber zehn Porta Potties

Und auch weiteres schweres Gerät kommt an:

Kran

Ein ganz schön schwerer Brocken, dieser Kran

Keine Idee, was sie hier heben wollen:

Kran

Ein schwerer Kran - aber nichts hängt dran

Das Öl – oder Gas – wird bei den beiden Quellen gegenüber per Rohrleitung abtransportiert werden. Daher hoffen wir, dass weder große Tanks noch sonstige Anlagen später einmal den Ausblick verschandeln werden. Und mit Sicherheit wird keine tägliche Flotte von Tanklastwagen dort ein- und ausfahren, wie das bei vielen anderen Ölquellen hier, die nicht an eine Rohrleitung angeschlossen sind, der Fall ist.

pipeline

Die Rohrleitung wird verlegt

Und hier endet die Rohrleitung – zumindest vorläufig:

pipeline

Der Kopf der Rohrleitung

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Bohrung beendet

Am vergangenen Donnerstag war es soweit, und auch die zweite Bohrung gegenüber von uns war abgeschlossen und die gesamte Maschinerie wurde wieder abgebaut. Das Ganze ging meiner Meinung nach erstaunlich schnell, wenn man bedenkt, dass diese Bohrungen zunächst einmal in eine Tiefe von 3 bis 4 Kilometer gehen, und dann noch einmal etwa knapp 2 Kilometer horizontal. Diese Stelle bei uns gegenüber hat übrigens zwei Bohrungen, eine nach Süden und eine nach Norden. Und jetzt kann dann also – möglicherweise ist es schon im Gange – das „Fracking„, d.h. das Aufschließen des öl- und gasführenden Schiefers durch Injektion von Wasser, Sand und Chemikalien unter extrem hohem Druck,  losgehen.

Den Abbau der Maschinerie habe ich mal wieder mit ein paar Bildern dokumentiert. Schwere Maschinerie wird abgefahren:

Bohrung

Schwere Maschinerie wird abtransportiert

Auch die Barracken werden entfernt:

Bohrturm

Auch die Barracken werden entfernt

Der Steuerungscontainer wird (hydraulisch) abgesenkt:

Bohrturm

Der Steuerungscontainer wird (hydraulisch) abgesenkt

Langsam wird der Bohrturm zur Seite geneigt:

Bohrturm

Langsam wird der Bohrturm zur Seite geneigt

Noch mehr Schräglage:

Bohrturm

Noch mehr Schräglage

Ein Ende liegt schon auf dem Tieflader:

Bohrturm

Ein Ende liegt schon auf dem Tieflader

Jetzt brauchen nur noch die Plattformen abgesenkt und der Turm in zwei Hälften geteilt zu werden, ehe er per Tieflader an einen neuen Bohrort gebracht werden kann:

Bohrturm

Die Arbeitsplattform wird eingeklappt

Noch mehr schwere Maschinerie wird derweil verladen:

Bohrturm

Weiteres schweres Gerät wird verladen

Und dann, am nächsten Tag, ist der Platz absolut leer:

wellheads

Die (fast) leere Bohrstelle

Dafür, dass aus ihnen einmal über Jahre hinweg tausende von Barrels Öl strömen sollen, sehen die beiden Bohrlochköpfe [„wellheads„] eigentlich ganz unscheinbar aus.

M it diesem Bild unterbreche ich einmal, damit das Laden dieses Beitrags nicht unangemessen lang wird, und setze dann später mit Bildern von „Fracking“ fort.

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Green Card Status – Update

Jetzt weiß ich nun wirklich, warum USCIS [United States Citizenship and Immigration Services]  mir gleich mit der Bestätigung, dass mein Antrag auf Verlängerung der Green Card eingegangen ist, auch eine schriftliche Bestätigung mitgeschickt hat, dass meine Green Card (schon einmal provisorisch) um ein Jahr verlängert worden ist. Nachdem ich immer wieder auf deren Webseite nachgesehen hatte, wie es denn um die Bearbeitung meines Antrags bestellt ist [ich finde prima, dass man das online checken kann], und es da immer nur hieß „initial review„, habe ich eine weitere dort angebotene Servicemöglichkeit genutzt, nämlich die durchschnittliche Bearbeitungsdauer für einen solchen Antrag [geht für alle Anträge/Formulare dieser Behörde und fände ich auch für Deutschland sehr praktisch] nachzusehen. Und da hieß es dann für das Vermont Service Center, das für meinen Antrag zuständig ist: durchschnittliche Bearbeitungsdauer 7,1 Monate! Da kann ich mich also noch in Geduld üben, denn davon ist ja noch nicht einmal die Hälfte vorbei.

Ich frage mich in diesem Zusammenhang übrigens, wie es jetzt [nicht dass ich das geplant hätte, aber man kann ja nie wissen, was so kommt] mit einer Auslandsreise wäre. Denn meine aktuelle Green Card hat ja draufstehen, dass sie nur bis zum 28. Januar gültig war. Ob da der Wisch, den sie mir geschickt haben, wirklich reichen würde für eine erneute Einreise? Kann ich nur hoffen.

Ach ja, ich kann ja noch froh sein: das Service Center in Vermont gehört wohl zu den schnelleren, denn der USA Durchschnitt der Bearbeitungszeit für diesen Antrag ist 18,1 Monate!! Was machen die da nur??!! Das Ziel der Behörde ist übrigens, den USA-Durchschnitt auf 6 Monate zu drücken.

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Neue „Schaukelbank“

Gestern war ich in San Antonio, um bei Amish Oak in Texas [ein Laden mit wunderbaren Holzmöbeln, hergestellt von Amish-Leuten in Pennsylvania, wo wir übrigens auch unser neues Schlafzimmer gekauft hatten], um die neue „Schaukelbank“ [hier „glider“ genannt], abzuholen. Und so sieht sie aus:

glider

Schaukelbank

Das Holz ist übrigens Zeder, nur geölt, um es gegen Witterungseinflüsse (noch) beständiger zu machen. Die alte Schaukelbank wollen wir jetzt unter einem der Vordächer unserer neuen Garage/Scheune aufhängen. Und nun hoffen wir auf viele schöne Tage, um die Abende auf unserer Vorderterasse so richtig genießen zu können.

Es ist (immer) noch Winter, …

… kalendermäßig jedenfalls, aber hier in unserem Garten sind schon die ersten Blüten zu sehen. Na ja, in den letzten Tagen waren die Temperaturen ja oft auch eher frühlingshaft, und die Texas Mountain Laurels gehören ohnehin zu den ersten Pflanzen, die blühen. Hier ist dann der Unsere:

Mountain Laurel

Unser großer Texas Mountain Laurel

Und hier etwas mehr aus der Nähe:

Mountain Laurel

Unser großer Texas Mountain Laurel: etwas näher dran

Eine Nahaufnahme der Blüten:

Mountain Laurel

Texas Mountain Laurel: ein Blütenstand

Im vergangenen Spätherbst haben wir noch einen neu gepflanzt. Hier ist er, unser „Frischling“:

Mountain Laurel

Unser kleiner Texas Mountain Laurel

Irgendwann im Dezember sah es mal so aus, als würde er Blätter verlieren, so, als ob ein Tier oder Ungeziefer daran genagt hätte, aber da das mittlerweile aufgehört zu haben scheint und der Kleine auch blüht, hoffen wir sehr, dass er durchkommt. Texas Mountain Laurels sind, wie der Name schon andeutet, an das Klima hier angepasst und können so – jedenfalls wenn sie einmal gut gestartet sind – auch sehr gut mit Trockenperioden fertig werden. Und das ist der Grund, weswegen wir uns u.A. für einen Texas Mountain Laurel entschieden haben.

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Vorher und nachher

Während der beiden vergangenen Tage habe ich ein wenig Holzbearbeitung beschäftigt, und zwar habe ich die Türen zum Wandscharnk in unserem Badezimmer gebeizt. Und so schaut’s aus:

Tür

Die Tür für den Wandschrank: vorher

Im Vordergrund eine der beiden Türen – noch unbehandelt, wenn man einmal vom Schleifen absieht. Das war nötig, weil wir die Türen schon eine geraume Zeit im Gebrauch hatten, und sie daher schon Fingerspuren und auch einige Flecken hatten. Die zu entfernen war wesentlich einfacher als ich gedacht hatte, weil die Flecken nur sehr oberflächlich waren und sich mit der Schwingschleifer einfach und schnell entfernen ließen.

Nach dem Schleifen habe ich das Holz dann mit einer farblosen Lasur vorbehandelt und dann die Beize [Mahagony rot] aufgetragen. Und das Endergebnis sieht dann so aus:

Tür

Tür zum Wandschrank im Badezimmer: nachher

Zuerst, als ich die Beize aufgetragen habe, war ich richtig besorgt, sie sei viel zu dunkel. Es war ein so dunkles Rot, dass es fast schwarz erschien. Aber nachdem ich, wie es in der Gebrauchsanweisung stand, die überschüssige Beize mit einem weichen Lappen entfernt hatte, kam genau der Farbton zum Vorschein, den wir haben wollten, und er gut zu der Farbe unserer Waschtischkonsole passen wird. Genaugenommen bin ich wirklich richtig zufrieden damit, wie die Türen nun aussehen.

Der Job war übrigens wesentlich einfacher als ich zunächst gedacht hatte. Die Beize und auch die Lasur sind ja keine Farben, die trocknen, und solange man die Beize einigermaßen gleichmäßig aufträgt, lieber zu viel als zu wenig, gibt es keine unterschiedlichen Färbungen bzw. Schattierungen. Und es liegt auch nicht an der Einwirkzeit, wie stark das Holz eingefärbt wird. Man wischt einfach die überschüssige Beize nach etwa 10 bis 15 Minuten mit einem weichen Lappen auf – und das war’s. Jetzt denke ich allerdings darüber nach, ob ich nicht auch noch einen farblosen matten Lack auftragen soll, um spätere Flecken zu vermeiden, denn im Prinzip ist eine Beize ja kein Holzschutz, und im Bad lassen sich Spritzer ja nicht unbedingt vermeiden. Und rund um den Griff würde das Holz wohl auch sehr schnell speckig werden, weil ma ja nicht vermeiden kann, mit den Fingern daran zu kommen.

Ich hätte übrigens wohl auch Bilder von meinen Händen davor und danach machen sollen, denn eine Menge der Beize ist auch auf meinen Händen gelandet und die habe nun z.T. auch Mahagony-Farbe angenommen.   😉

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Camaro Restaurierung [2]

Heute haben wir unseren Camaro wieder aus der Werkstatt in San Antonio abgeholt. Ich hatte ja früher schon geschrieben, dass er nur schlecht Gas annahm und ab und zu sogar einfach abstarb, und dass ich einfach keinen Einfachvergaser für diesen Reihensechszylinder finden konnte. Also haben wir den wagen zu einer Vergaserwerkstatt [Lone Star Carburetors] in San Antonio gebracht, die u.a. auf generalüberholte Vergaser spezialisiert ist. Am vergangenen Donnerstag hatten wir den Wagen hingebracht, und Montag war er fertig, aber erst heute hatten wir die Zeit, hinzufahren. D.h., wir warenschon an Freitag dagewesen, denn sie hatten uns gesagt, er würde Freitagnachmittag fertig sein. Aber obwohl wir 10 Minuten vor Geschäftsschluss da waren, war schon keiner mehr da. Und wie sich bei einem Anruf am Montagmorgen herausstellte, war er da auch noch gar nicht fertig gewesen. Da hätte ich es natürlich ganz nett gefunden, wenn man uns – wir hatten ja schließlich Freitagnachmittag vereinbart und sie wussten auch, dass wir 50 meilen weit anreisen mussten – einmal schnell angerufen hätte. Aber wie dem auch sei, die Jungs habe einen guten Job gemacht: kein Stottern und kein „Bonanza-Effekt“ mehr, und der Leerlauf ist schön niedrig und ruhig. Und Gas annehmen tut er auch wieder einwandfrei.

Auf dem Rückweg sind wir dann noch bei einem Restaurationsbetrieb vorbei gefahren und haben uns einmal da umgehört. Aber wie wir bereits erwartet hatten, ist eine professionelle Restaurierung – zumindest zur Zeit – absolut jenseits unserer finanziellen Möglichkeiten. Es war die Rede davon – und ich hatte so etwas schon erwartet – dass $25,000 bei Weitem nicht genug seien. Also wird das Projekt warten müssen. Was wichtig ist: mittlerweile ist es wieder sicher, den Wagen zu fahren – und das ist die Hauptsache. Wir werde wohl einmal sehen, ob wir eine Werkstatt finden, die uns die Windschutzscheibe abdichtet – die leckt nämlich bei Regen – damit wir den Camaro wieder in allen Witterunsgbedingungenh fahren können. Und dann müssenw ir eben auf künftige Ölquellen hoffen.   😉

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Sally ist wieder zuhause

Heute nachmittag hat Dr. Patton, unser Tierarzt, sie wieder „freigegeben“. Sie war doch schwerer verletzt [davon gleich ein paar Bilder] gewesen, als wir zunächst gedacht hatten. Und Dr. Patton war es da lieber, obwohl es ihr schon am Montag deutlich besser ging, sie doch bis heute in seiner Praxis unter Beobachtung zu halten. Sie hat auf jeden Fall immer noch Schmerzen, wenn auch bei Weitem nicht so starke wie zuvor, und bekommt dagegen Tabletten. Und natürlich bekommt sie auch Antibiotika. Das Schlimme an den Wunden durch die Hauer von Javalinas, so sagte Dr. Patton, ist, dass sie tief gehen und die Hauer nicht glatt wieder herauskommen, sondern das Gewebe zerreißen. Wie dem auch sei, er hat Sally wieder zurecht geflickt, und so wird sie dann wohl bald wie ein Veteran aus den „Javalina-Kriegen“ aussehen. In 10 Tagen muss sie dann wieder zu Dr. Patton, die Fäden ziehen und auch die Drainagen – davon hat sie drei – entfernen.

So, und jetzt ein paar Bilder:

Sally's Wunden

Sally's Wunden (1)

Fast alle ihre Wunden hat sie übrigens am Hinterteil davongetragen, wohl – wie Dr. Patton meint – als sie vor den Javalinas wegzulaufen versucht hat. Die größte Wunde ist oberhalb ihrer Schwanzwurzel und verläuft quer. Und dann sind da insgesamt noch etwa 10 oder 11 andere. Drei davon – man sieht diese „Zipfel“ hier im Bild – haben Drainagen drin.

Sally's Wunden

Sally's Wunden (2)

Sieht wirklich gar nicht schön aus, wenn man’s so aus der Nähe sieht. Aber wie gesagt, mittlerweile geht es ihr deutlich besser. Jetzt gerade liegt sie hier im Esszimmer auf ihrem Stammplatz und schläft friedlich. Vorhin hat sie lecker gegessen, und das ist ja ein gutes Zeichen.

Sally's Wunden

Sally's Wunden (3)

Hier ist dann ihr Stammplatz: Kissen, Wasser und Futter. Mir ging da so gerade durch den Kopf: wenn sie dann wieder richtig gesund ist, werden wir sie komplett verwöhnt haben. Wir hatten gerade damit begonnen, da es ja wieder wärmer wird, sie ans Fressen draußen zu gewöhnen. Aber jetzt wird sie ihr Futter natürlich wieder drinnen bekommen. Plus leckeres Dosenfutter. Da wird es dann wieder eine ganze Weile dauern, bis sie sich hinterher an das „normale“ Futter und den Futterort draußen gewöhnt haben wird. Sie kann da ganz schön hartnäckig – um nicht zu sagen, stur – sein und durchaus mal einen ganzen Tag hungern, um abzuwarten, ob sie nicht doch etwas Besseres bekommt oder ob wir ihr das Futter drinnen servieren. Aber jetzt, als „Rekonvaleszentin“, hat sie einfach eine Vorzugsbehandlung verdient.

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