Bill Cosby …

im Majestic Theatre in San Antonio: umwerfend komisch. Diesen Nachmittag mit Bill Cosby als Alleinunterhalter auf der Bühne des Majestic Theatre in San Antonio haben wir ganz außerordentlich genossen.

Was mir hier fehlt, …

Wurst

Wurstaufschnitt

… ist Wurstaufschnitt wie im Bild oben. Da hat Texas – und ich glaube,  nicht nur Texas, sondern die gesamten USA – nun wirklich nichts zu bieten. Selbst die sogenannten „German Delis„, sei es lokal oder im Internet, kann man getrost vergessen. Ein richtig geräucherter Schwarzwälder Schinken z.B. – um nur ein Beispiel zu nennen – ist hier absolut unbekannt. Dasselbe gilt übrigens auch für Käseaufschnitt: das Angebot da ist minimal.

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Update zu Sally

Vor ein paar Minuten hat Dr. Patton, unser Tierarzt, agerufen, um mitzuteilen, dass er mit der Behandlung von Sally fertig sei. Die Verletzungen waren wohl doch schlimmer, wie er sagte, als auf den ersten Blick zu erkennen gewesen war. Bei zwei der Wunden auf dem Rücken waren die Hauer der Wildschweine so tief eingedrungen, dass sie das Gewebe tief eingerissen hatten. Diese beiden Wunden hatten eine Drainage nötig gemacht. Er sagte weiterhin, Sally würde ein paar Tage ziemliche Schmerzen haben, wegen der tiefen Wunden, aber er sei sich ziemlich sicher, dass sie am Ende ok sein würde. Wichtig sei im Augenblick, durch Gabe von Antibiotika eine Infektion zu vermeiden. Daher wird er sie, wie schon vorher vereinbart, zumindest bis Montag in seiner Praxis behalten und nach ihr sehen. Und am Montag werden wir dann sehen, wie es weitergeht: ob sie nach Hause kann oder noch dableiben muss. Aber er war wirklich zuversichtlich, dass sie sich wieder ganz erholen wird.

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Sally …

Sally

Sally

… muss sich gestern am späten Nachmittags mit Javalinas angelegt haben. Wir waren gegen halb zwei Uhr nach San Antonio gefahren und hatten – wie immer, wenn wir längere Zeit nicht im Hause sind – Sally draußen gelassen [damit sie sich nicht im Hause „erleichtern“ müsste], und als wir gegen halb sieben abends zurück kamen, war Sally nicht – wie sonst üblich – da, um uns schwanzwedelnd zu begrüßen. Was wir sahen, waren ein paar Tropfen Blut, sowohl auf vorderen Terasse als auch vor der Hintertür. Wir haben sie dann gerufen und haben auch – soweit das bei der einbrechenden Dunkelheit möglich war – auch das grundstück abgesucht, haben aber nicht die geringste Spur von ihr gefunden und auch nicht den geringsten Laut gehört. Während des ganzen Abends sind wir immer mal wieder nach draußen gegangen, haben aber kein einziges Lebenszeichen von ihr gesehen oder gehört – weder ihr Bellen noch das Kratzen an der Haustür, mit dem sie üblicherweise auf sich aufmerksam macht, wenn man auf ihr Bellen nicht schnell genug reagiert.

Wir haben uns natürlich zunehmend mehr Sorgen gemacht, bis dann, um kurz vor 9 Uhr heute Morgen, ein leises Kratzen an der Haustür mich aufhorchen ließ. Und da war sie, Sally, mit hängendem Kopf und leicht humpelnd. Die Wunden – ich schätze einmal, etwa 5 bis 8 – auf ihrem hinteren Rücken und oben auf ihren Hinterläufen waren unübersehbar, sahen aber auf den ersten Blick nicht so schlimm aus. Dass eine Behandlung notwendig sein würde, stand allerdings außer Zweifel, allein schon um eine Infektion zu verhindern. Für mich war außerdem klar, dass diese Wunden nur von den Hauern von Wildschweinen, d.h. Javalinas, herrühren konnten. Die Wunden – wie ich später gesehen habe, auch an ihren Vorderläufen – müssen ziemlich schmerhaft gewesen sein, denn sie wollte sich weder hinsetzen nur hinlegen, sondern nur stehen: armes Mädchen!

Ich habe also unseren Tierarzt, Dr. Patton, über seine Notrufnummer – denn es ist ja Samstag, also keine normale Sprechzeit – angerufen, und er war sofort bereit, sich Sally anzusehen. Ich habe Sally also hingebracht und er hat sie sich angesehen und meinte, die Wunden müssten alle gesäubert und einige wohl auch genäht werden. Und da sie dafür betäubt werden musste, musste er sie natürlich in der Praxis behalten, und zwar, wegen des Wochenendes, bis Montag. Aber das war mir natürlich nur recht, denn ich wollte sie ja gut versorgt wissen. Er meinte, Sally habe Glück gehabt, dass sie schneller war als die Javalinas und vor ihnen weglaufen konnte. (Fast) alle ihre Wunden waren ja am hinteren Teil des Körpers.

Wir sind, auch wenn sie ganz schön verletzt ist, natürlich froh, dass wir sie wiederhaben und dass wir sie haben versorgen lassen können. Buster hat da ja wohl – im vergangenen Juni – weniger Glück gehabt. Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass er, als er damals in panischer Angst wegrannte, als ich zu nah bei ihm die Schrotflinte abgefeuert habe, auch einem Rudel Wildschweine in die Fänge geraten ist und dass sie ihm den Garaus gemacht haben: armer Kerl!

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Agatha Christie’s „The Mousetrap“ …

… haben wir uns gestern im Harlequin Dinner Theatre in San Antonio angeschaut und haben den Abend sehr genossen. Das Harlequin Dinner Theatre ist ein kleines Theater mit – ich schätze einmal – etwa 150 Plätzen mitten auf der Militärbasis Fort Sam Houston. Das Besondere daran ist, dass es vor jeder Aufführung ein Abendessen gibt. Man sitzt daher nicht, wie sonst im Theater üblich, in Reihen, sondern an Tischen. Das Theater ist bei der Anordnung übrigens sehr flexibel: die üblichen Vier-Personen-Tische können – für größere Gruppen – auch durchaus kombiniert werden. Ab 18:00 Uhr kann man erscheinen, dann sind Abendkasse und Bar offen, und ab 18:15 Uhr ist Einlass. Die Tische sind gedeckt, Getränke und Nachtisch werden serviert, für Salat und Suppe gilt Selbstbedienung, und für das Hauptgericht [es stehen immer drei Hauptgerichte – Fisch, Huhn und Rind mit Beilagen – zur Verfügung] geht man am Buffet vorbei und bekommt den Teller mit dem gewünschten Hauptgericht gefüllt. Eine ausführlichere Beschreibung des Menüs findet sich übrigens in der englischen Version dieses Eintrags. Man hat reichlich Zeit für das Abendessen, denn die Vorstellung beginnt erst um 20:00 Uhr.

Gestern Abend war das, wie gesagt, Agatha Christie’s „Mousetrap“ – ganz leicht abgeändert. Es fehlte z.B. einer der Charaktere, Mr. Paravacini, und Detective Sergeant Trotter war in eine Frauenrolle umgewandelt – aber das tat dem Stück absolut keinen Abruch. Ebensowenig wie die Tatsache, dass man einige Szenen/Rollen etwas stärker komisch angelegt hatte. Uns hat es sehr gefallen. Die Abende im Harlequin Dinner Theatre sind immer wieder ein Genuss und wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Veranstaltung, eine Musikrevue unter dem Titel „And the Beat Goes on – The Harlequin Bandstand: Part 3 of the Golden Oldies Musical Revues Featuring the Fabulous 50s & Sensational 60s“ im März und April.

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Die Bohrstelle gegenüber …

… macht zwar nicht ganz so viel Lärm, wie wir ursprünglich befürchtet hatten, dafür bekommen wir aber, wenn der Wind aus dem Südwesten kommt, manchmal – und zwar wohl am meisten bei lauen Winden und hoher Luftfeuchtigkeit – die Abgase von den Dieselaggregaten da drüben doch schon ziemlich deutlich mit. Diese Aggregate – ich denke einmal, sie produzieren Strom, der dann für alle weiteren Maschinen benötigt wird – laufen rund um die Uhr. Und wie schon früher gesagt, der Lärm, den sie produzieren, ist so schlimm gar nicht, weil es eher ein ständiges leichtes Brummen im Hintergrund ist. Wenn allerdings Rohre verladen werden oder LKWs bzw. Kräne oder sonstige Maschinen rückwärts fahren und dabei ihr automatischs „beep – beep – beep“ hören lassen, so stört das schon mehr, auch wenn es eigentlich gar nicht sehr laut ist.

Und mal sehen, wie es um den Geruch bestellt sein wird, wenn, nach dem „Fracking“, die Ölquelle einmal in Produktion geht. Wie es scheint, werden wir aber insofern etwas Glück haben, als sowohl Öl als auch Gas in einer Pipeline abtransportiert werden, sodass nicht, wie an anderen Quellen, das Öl per Tanklaster abgefahren wird, das Gas aber nur abgefackelt. Das würde wohl mehr Geruch verursachen. Und wir hoffen auch, dass alle Leitungen so dicht sind, dass nicht der typische Schwefelgeruch des Rohöls zu stark wird – wie z.B. gar nicht so weit weg, in Luling, wo die gesamte Stadt nach Öl riecht.

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Dürre(perioden) in Texas

Das folgende Zitat habe ich gerade in Elmer Kelton’s „The Time It Never Rained„, das ich gerade mit großen Vergnügen und Interesse lese, gefunden: „Other places might have several drouths in a single summer. Texas was more likely to have several summers in a single drouth. Drouth here did not mean a complete absence of rain. It meant extended periods of deficient rainfall, when the effects of one rain wore off long before the next one came so that there was no carryover of benefits, not continuity.”

Hoffen wir einmal, dass wir nicht eine wirklich länger andauernde Dürreperiode bekommen, wie in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, über die Kelton schreibt.

Wir hatten in 2011 übrigens 15,2 Zoll [das entspricht 386,08 Liter/Quadratmeter] und ist knapp die Hälfte des jährlichen Durchschnitts seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahre 1871, s. Monthly/Annual Average Precipitation, San Antonio/TX und Weather.com, Climate for San Antonio, Texas.

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