Die Sorgen der deutschen Bierbrauer …

… haben es sogar bis in die  Washington Post geschafft. Am vergangenen Freitag fand sich da ein Artikel über den sinkenden Bierkonsum in Deutschland und die Bemühungen der Brauereien, ihre Umsätze zu erhöhen. Dabei blicken einige von ihnen dann auch über den Atlantik, in die USA, auf den wachsenden amerikanischen [amerikanische Biere sind unter deutschen Biertrinkern als wässerig verrufen] Markt für ungewöhnliche und innovative Biere – etwas, das in krassem Gegensatz steht zu den rigiden deutschen Braustandards nach dem Reinheitsgebot von 1516, das außer Wasser, Gerste und Hopfen kaum eine andere Zutat erlaubt. Laut der Washington Post ist Deutschland ein Land, in dem man zuversichtlich sein kann, gute Biere zu finden, aber wenig neue Ideen, während man in Amerika in jedem Supermarktregal mehr Auswahl an Bieren findet als in Städten wie München oder Prag oder in anderen klassischen Brauereistädten. Einige amerikanischen Brauereien experimentieren mittlerweile mit vergorenen Getränken nach alten chinesischen oder ägyptischen Rezepten oder lassen Bier in ausgedienten Bourbon-Whisky Fässern reifen, um diesen Geschmack zu übertragen.

P.S.: Ich schreibe diesen Artikel übrigens bei eine Dose Tecate, kein wässeriges sondern ein durchaus geschmackvolles Bier – wenn auch kein amerikanisches sondern ein mexikanisches.

Um diesen Artikel in English zu lesen, hier klicken.

Lasst mal von Euch hören/lesen! Würde mich sehr freuen!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s