Red Hot Patriot

Red Hot Patriot: The Kick-Ass Wit of Molly Ivins“ war der Titel des Schauspiels, das wir gestern Abend auf der Whisenhunt Bühne des Zach Theaters in Austin gesehen haben. Im Wesentlichen ist es die Lebensgeschichte von Molly Ivins, einer in Texas aufgewachsenen amerikanischen Journalisten-Ikone: Leitartikler, Liberale, politische Kommentatorin, Humoristin und Autorin. Im Grunde genommen war es eine ein-Personen Darbietung, mit der Schauspielerin Barbara Chisholm as Molly Ivins. Zuzusehen war wirklich eine großartige Erfahrung, von urkomisch [wie bei einem Stück über Molly Ivins nicht anders zu erwarten] über besinnlich und melancholisch bis herzerweichend, und wir haben es von Anfang bis Ende genossen.

Mehr zu Molly Ivins an anderer Stelle.

Übernachtet haben wir in demselben Motel wie in der vergangenen Woche.

Gegessen habe wir in einem chinesischen Restaurant [Fujian Grand China Buffet am Interstate Highway 35]. Das Essen war zwar gut zubereitet und schmackhaft, und die Auswahl war auch reichhaltig, aber was uns beiden nicht gefallen hat war die Tatsache, dass viele der Speisen nicht ausreichend warm gehalten waren: lauwarme Meeresfrüchtesuppe – um nur ein Gericht zu nennen – ist nun wirklich nicht mein Fall. Sehr seltsam auch- und das haben wir zum ersten Mal erlebt – war die Tatsache, dass man schon beim Eintritt bezahlen musste, noch ehe man überhaupt zum Tisch geführt wurde.

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Lang, lang ist’s her, …

… [genau gesagt, es war zum letzten Mal im Februar diesen Jahres], dass wir Benzin für weniger als $ 3 pro Gallone bekommen haben. Aber heute, auf der Rückfahrt von Austin [mehr darüber in einem anderen Eintrag], haben wir an einer Exxon-Tankstelle in Luling Benzin für $ 2,999 pro Gallone bekommen. Als wir das Schild sahen, haben wir zuerst unseren Augen nicht trauen wollen, aber an der Zapfsäule stellte es sich als wahr heraus. Am Tag vorher, auf unserem Weg nach Austin, waren es an dieser Tankstelle noch $ 3,099 gewesen, und wir hatten an einer anderen Tankstelle für $ 3,079 getankt. Diesen Preis gab’s zwar nur gegen Barzahlung und nicht bei Zahlung mit Kreditkarte, aber was soll’s. Uns war’s absolut egal: Hauptssache billig. Im Nachhinein war es natürlich keine gute Idee, auf der Hinfahrt zu tanke, denn der Sprit hätte locker für den Weg nach Austin und zurück bis Luling gereicht, und wir hätten dann eben mehr billig tanken können. Aber das kann man ja schließlich nicht ahnen: der Benzinpreis hätte ja genauso gut auch steigen können. So passten denn mal gerade etwas über 6 Gallonen in den Tank. Aber trotzdem: wir waren froh. Und nach billigen Tankstellen suchen ist hier so etwas wie ein „Volkssport“.

Apropos Barzahlung an der Tankstelle: da geht man in die Tankstelle zur Kasse und hinterlegt da Geld; entweder, wie ich gestern, einen Betrag, der mehr als ausreicht [da ich ja voll tanken wollte und nicht wusste, wieviel in den Tank passen würde] oder man tankt eben nur für den bestimmten, hinterlegten Betrag. Der Tankwart gibt das ein, und die Zapfsäule ist für den Betrag freigeschaltet.

Noch eine Bemerkung zu Luling: was immer wieder auffallend ist, wenn man durchfährt, ist die Tatsache, dass die ganze Stadt nach Öl riecht, und dass man da eine Förderpumpe – die allseits bekannten „Donkeys“ – nach der anderen sieht, sogar, wenn ich es recht in Erinnerung habe, auf dem Schulgelände.

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Erdbeben

Heute Morgen, gegen 07:25, gab es lt. Nachrichten [das Fernsehen unterbrach das reguläre Programm für eine Sondersendung] hier in der Gegend [Atascosa und Karnes Counties] ein Erdbeben der Stärke 4.8. Abwohl das eigentlich schon nicht ganz wenig ist, haben wir nichts davon gespürt. Na ja, ich war ja auch noch im Bett im Tiefschlaf, aber Mary war wach, im Wohnzimmer auf der Couch, und hat absolut nichts gespürt. Andere Leute dagegen haben berichtet, dass z.B. Bilder von der Wänden gefallen seien. Wie dem auch sei: Schäden hat das Beben Gott sie Dank keine angerichtet.

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So schnell kann’s gehen

Letzte Woche noch lief – fast ständig – die Klimaanlage, und heute morgen habe ich vor dem Duschen im Bad die Heizung angemacht! Die Kaltfront, die am Dienstagmorgen hier durchgegangen ist, hat wirklich eine – willkommene – Abkühlung gebracht. Aber leider, leider, keinen Regen, den wir so dringend nötig hätten. Aber immerhin: die Nächte gehen bis auf etwa 12 Grad Celsius herunter, und auch am Tage ist es kaum mehr als 25 Grad: richtig angenehm.

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André Rieu …

… war gestern in San Antonio und wir haben uns das Konzert angehört bzw. die Show angesehen – denn es ist beides: Konzert und Show. Und das ist es, was mir an André Rieu gefällt: dass er und sein Orchester eben aus dem Konzert eine gute Show machen. Es macht Spaß, live mitzuerleben, wie er und seine Musiker begeistert bei der Sache sind und mit viel Freude, Engagement und Witz die Musik präsentieren. Was dem Konzert allerdings besser getan hätte, so meinen Mary und ich, wäre eine kleinere Halle für die Austragung gewesen. Das AT&T Center mit seinen 19.000 Sitzplätzen war bei Weitem zu groß; und so blieben weit  mehr als die Hälfte der Sitze frei. Und das tat unserer Meinung nach der Stimmung Abbruch. Der Funke sprang einfach nicht über, bis am Ende eigentlich, als die Zuschauer einfach immer weitere Zugaben einforderten. Na ja, auch zwischendurch einmal kam Stimmung auf, als bei einem Winterlied „Schnee“ von der Decke rieselte. Auch der Beifall wirkte in dieser Umgebung – die Leute mochten noch so sehr klatschen – einfach zu dünn: schade, denn die Vorstellung hätte mehr verdient gehabt. Trotzdem: uns hat’s sehr gefallen und wir haben den Abend genossen, nicht zuletzt, weil die Karten Mary’s Geschenk an mich zu unserem zweiten Hochzeitstag waren.

Abschließend noch ein Gedanke: wir beide sind der Meinung, es wäre wohl eine gute Idee gewesen, das Konzert mit einer örtlichen Melodie, z.B. „San Antonio Rose“ anzufangen. Das hätte bestimmt gleich zu Anfang das Publikum mitgerissen.

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Austin

In Austin, und zwar im Paramount Theatre, waren wir am Mittwoch und Donnerstag der vergangenen Woche, für zwei Konzerte:

Beide Konzerte haben wirklich Spaß gemacht, wenn auch mir persönlich Bela Fleck besser gefallen hat. Das mag – abgesehen einmal davon, dass ich sein Instrument, Bajo, sehr mag – unter Anderem daran gelegen haben, dass seine Musik etwas leiser war als die von K.D. Lang und ihrer Band „Boom, Siss, Bang“. Da gab’s einfach zu viel „Bang“, und auch K.D. Langs Stimme war m.E. viel zu stark verstärkt. Nach ihrem Konzert haben mir jedenfalls die Ohren noch eine ganze Zeit richtig nachgeklungen und es hat ziemlich gedauert, bis mein Gehör wieder normal funktionierfte. Ich weiß wirklich nicht, warum heutzutage die Bands ihre Verstärker so weit aufdrehen müssen.

K.D. war auf der Bühne ein richtiges Energiebündel. Sie dominierte ihre Band, während Bela Fleck selber wesentlich zurückhaltender war und die Mitglieder seiner Band – alles ganz hervorragende Solisten übrigens – deutlich größere Anteile, mit häufigen längeren Soli, hatten. Nun ja, bei K.D. Lang war die Band ja auch nur zu ihrer Begleitung da. Die „Flecktones“ waren allesamt absolute Meister ihrer Instrumente, echte Virtuosen. Am interessantesten fand ich Roy „Future Man“ Wooten, der ein synthesizer-basiertes Schlagzeug spielt(e). Für eine Weile hat mich das verwirrt, dass ich nämlich keinen Schlagzeuger hinter den Instrumenten sehen konnte. Aber nach einer Weile bin ich drauf gekommen, dass er so mit einer Art „Fernbedienung“ spielte: absolut fantastisch zuzusehen. Aber auch sein Bruder Victor Wooten, der die Bassgitarre spielte, war fantastisch in seinen Soli, ebenso wie der Keyboarder und Mundharmonikaspieler Howard Levy. Ich habe noch nie so viele verschiedene Mundharmonikas auch nur gesehen, geschweige denn gespielt gehört – und das auch noch von einem einzigen Künstler.

Das Paramount Theatre ist übrigens ein wunderschönes altes Theater, das heutzutage nur dank Spenden [Mary ist übrigens auch ein Sponsor] überlebt. Hoffentlich noch lange, denn das Innere alleine ist schon sehenswert – ganz anders als die heutigen, oft seelenlosen Räume. Wir sind immer mal wieder gerne dort für eine Show, sei es nun ein Konzert, sei es ein Vortrag.

Zu Abend gegessen haben wir am Mittwochabend bei Threadgills, einem ganz traditionellen und jahrzehnte alten Diner, und am Donnerstag in einem kleinen mexikanischen Restaurant: beide sehr empfehlenswert. Bei Austin und allem, was damit zusammenhängt [Sehenswürdigkeiten, Essen etc.] ist es natürlich von Vorteil, dass Mary da an der University of Texas, studiert hat. So kennt sie sich da bestens aus.

Übernachtet haben wir im Best Western Atrium North. Das ist das bisher beste Motel, dass wir gefunden haben – nicht nur in Austin. Einmal ganz abgesehen davon, dass wir noch in keinem Motel erlebt haben, dass das Frühstück nach Wunsch zubereitet wird [jedenfalls was Eier, Pfannekuchen und Waffeln angeht], es war auch architektonisch interessant mit einem überdachten Innenhof, in dem sich ein für amerikanische Motels ein echt großzügiger Frühstücksraum befand ebenso wie der in amerikanischen Motels obligatorische  Swimming Pool. Diese Halle war vier Stockwerke hoch – sie ging eben bis unter’s Dach – und war auf allen vier Seiten umgeben von den Fluren, an denen dann die Zimmer lagen. Alles war übrigens sehr großzügig ausgelegt, z.B. mit Sitzecken auf den Fluren. Man hatte nie den Eindruck, hier sollte der verfügbare Raum möglichst patzsparend und geldbringend ausgenutzt werden. Apropos „geldsparend“: dieses Motel war dann – als schöne Beigabe – auch noch preiswerter als das „Super 8“, in dem wir früher in Austin immer übernachtet haben, und das wir bis dahin für das beste uns bekannte Motel gehalten haben. Um noch einmal auf das Frühstück zurückzukommen: abgesehen von den üblichen Dingen wir Müsli, Cerealien, Toast und süßes Gebäck fanden wir große Schüsseln mit gebratenem [richtig cross übrigens] Speck, Sausage Patties und Gravy [diese weiße Soße ist übrigens gar nicht mein Fall]. Und es war ein – übrigens sehr gesprächiger – schwarzer Koch da, der einem dann die Eier nach Wunsch zubereitete: Spiegeleier [wie hier in den USA üblich „over easy“, „sunny side up“ oder „scrambled“]. Und er machte einem auf Wunsch eben auch die Pfannekuchen und Waffeln. Und was auch nicht immer der Fall ist: der Kaffee war wirklich prima. In diesem Motel hatten sie übrigens „Douwe Egberts„. Wir werden da mit Sicherheit wieder übernachten, und zwar schon am Freitag dieser Woche, wenn wir zu einem Vortrag in einem anderen kleine Theater in Austin sein werden.

Und noch eine Bemerkung: der Verkehr in Austin war schlimmer als in Houston, mit mehr Staus und mehr rasern.

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Gestatten, ich bin der „Neuzugang“

Hier ist er [oder sie, wir wissen es noch nicht genau], der Neuzugang für unseren „Zoo“:

Neuzugang

"Neuzugang"

Und so kam es dazu:

Am vergangenen Freitag, wir waren gerade aus Austin [darüber in einem anderen Eintrag mehr] zurückgekommen, fuhr unsere Haushaltshilfe vor und fragte uns, ob wir eine weitere Katze aufnehmen würden. Sie habe bereits neun, und außerdem seien bei ihr am Haus immer eine Reihe Kojoten, und das sei für ein kleines Kätzchen, das ihr Ehemann in San Antonio aufgelesen hätte, nun doch zu gefährlich. Da wir nun in der letzten Zeit einige unserer Katzen verloren hatten und außerdem ihr/e Angebot/Nachfrage schon ein paar Mal abgelehnt hatten, und weil Mary doch nun einmal ein so großes Herz für Tiere hat, haben wir dann „ja“ gesagt. Und so haben wir ihn/sie nun. Wir haben schon ein paar Mal nachgeschaut, aber sicher sind wir noch nicht, ob es nun ein „er“ oder eine „sie“ ist. Und so können wir ihm/ihr auch – leider – noch keinen Namen geben, Kommt aber bald. Jedenfalls haben wir nun einen ganz süßen „Neuzugang“. Putzmunter ist das kleine Wesen. Es hat sich schon gut eingelebt und kommt auch mit Frankie – der ja ein richtig „häusliches Wesen“ ist – sowie mit Sally prima zurecht. Und uns macht es viel Freude.

Und hier ist „er“/“sie“ dann noch in „voller Ggröße“ – na ja, im Augenblick noch „eine bessere Handvoll“:

Neuzugang

In voller "Größe"

Ein paar Kratzer hat er/sie ja auf der Nase, und wir fragen uns, wie es dazu gekommen ist. Ob man ihn/sie einfach aus dem Auto geworfen hat? Kommt nhier ja eider schon mal vor. Mal sehen, vielleicht kann uns Melissa’s Ehemann, der ihn/sie ja aufgelesen hat, etwas dazu sagen.

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Die Sorgen der deutschen Bierbrauer …

… haben es sogar bis in die  Washington Post geschafft. Am vergangenen Freitag fand sich da ein Artikel über den sinkenden Bierkonsum in Deutschland und die Bemühungen der Brauereien, ihre Umsätze zu erhöhen. Dabei blicken einige von ihnen dann auch über den Atlantik, in die USA, auf den wachsenden amerikanischen [amerikanische Biere sind unter deutschen Biertrinkern als wässerig verrufen] Markt für ungewöhnliche und innovative Biere – etwas, das in krassem Gegensatz steht zu den rigiden deutschen Braustandards nach dem Reinheitsgebot von 1516, das außer Wasser, Gerste und Hopfen kaum eine andere Zutat erlaubt. Laut der Washington Post ist Deutschland ein Land, in dem man zuversichtlich sein kann, gute Biere zu finden, aber wenig neue Ideen, während man in Amerika in jedem Supermarktregal mehr Auswahl an Bieren findet als in Städten wie München oder Prag oder in anderen klassischen Brauereistädten. Einige amerikanischen Brauereien experimentieren mittlerweile mit vergorenen Getränken nach alten chinesischen oder ägyptischen Rezepten oder lassen Bier in ausgedienten Bourbon-Whisky Fässern reifen, um diesen Geschmack zu übertragen.

P.S.: Ich schreibe diesen Artikel übrigens bei eine Dose Tecate, kein wässeriges sondern ein durchaus geschmackvolles Bier – wenn auch kein amerikanisches sondern ein mexikanisches.

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Oktoberfest in San Antonio

Vorgestern, Freitag, den 7. Oktober, waren wir am späten Nachmittag und frühen Abend beim Oktoberfest des Beethoven Männerchors in San Antonio. Es war richtig schön und unterhaltsam da. Was mich wirklich überrascht hat: als wir unsere Essens- und Getränkemarken gekauft haben, wurde mir auf Deutsch – und zwar in fließendem Deutsch – geantwortet. Es war ein gemütlicher Nachmittag/Abend, mit Gesang durch den Chor [übrigens auch Frauen- und Kinderchor] und (Volks)musik sowie mit leckerem Essen. Wir hatten Bratwurst bzw. Leberkäse mit Sauerkraut und Kartoffelsalat [der war übrigens eher „so-so, la-la“], und ich hatte Warsteiner Dunkel vom Fass. Darüberhinaus gab es noch eine Reihe anderer deutscher Biere – vorzugsweise natürlich bayrischer – und zum Essen auch Gulasch und Kartoffelpfannekuchen mit Apfelmus. Zum Nachtisch standen leckere Kuchen und Torten zur Auswahl, aber mit Ausnahme von Apfelstreusel war eigentlich kein anderer traditionell deutscher Nachtisch/Kuchen zu haben. Unter der Rubrik „deutsche Speisen“ gab’s übrigens auch das hier in diesem Blog schon einmal beschrieben Reuben Sandwich. Aber das – im Grunde ein Sandwich mit Corned Beef und Sauerkraut – ist doch nun wohl wohl wirklich kein traditionell deutsches Gericht. Aber was soll’s: uns hat geschmeckt, was wir gegessen haben. Glück hatten wir übrigens mit dem Wetter: es war ein schöner warmer bis heißer Tag, aber die leichte bis mittlere Brise machte es erträglich, und der Regen kam erst gestern.

Das Oktoberfest hier in San Antonio beim Beethoven Männerchor findet übrigens jeweils an zwei Wochenenden [freitags und samstags] im Oktober statt.Und nicht, dass es das einzige Oktoberfest hier in Texas wäre: beileibe nicht. Oktoberfeste werden hier viele gefeiert. Und auch im Rest der USA. Hier war der Abend sehr gut besucht, würde ich sagen, mit schätzungsweise etwa 500 Besuchern gegen 18:00. Und als wir um kurz von 9 abends gegangen sind, stand am Eingang noch eine ziemliche Schlange von Leuten, die auf Einlass warteten. Der Zutritt war mit $5 pro Person unserer Meinung nach nicht teuer.

Und am 3. Dezember gibt’s einen Kristkindlmarkt. Mal sehen, was der so bietet.

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