Kaum zurück zuhause, …

… und da geht die Arbeit auch schon so richtig wieder los.

Das Rasenmähen am Samstag war ja eigentlich weniger Arbeit als Spielerei, auf meinem Lieblingsspielzeug [siehe auch hier: typisch amerikanisch]. Da setze ich mich ja nur drauf und düse herum. Nur das Leeren der Auffangsäcke für das Schnittgut ist/war etwas mühsamer. Aber weil es trockenes Gras – eigentlich mehr Heu – war, war auch das nicht problematisch, sondern eher leicht.

Aber dann kam’s: am vergangenen Freitag hatten die Leute von Amish Oak in Texas – da hatten wir vor unserem Urlaub ein neues Schlafzimmer bestellt – angerufen, dass sie heute am Nachmittag liefern wollten. Und da wollten wir vorher, weil die Gelegenheit mit einem leeren Raum ja so günstig war, doch das Zimmer weitgehend [jedenfalls Boden und Decke, denn die Wände können wir ja auch machen, wenn Möbel drin stehen] so günstig war. Und so habe ich dann am Montagnachmittag [nachdem wir am Sonntag in San Antonio die Utensilien – Schwingschleifer, Sandpapier, Farbe und Pinsel – besorgt hatten] das Zimmer ausgeräumt, und am Dienstag ging es dann richtig los: Boden abziehen. So richtig zu Potte gekommen bin ich am Dienstag – es lag noch zuviel Anderes an – allerdings nicht. Und so bin ich dann erst am Mittwoch mit dem Abschleifen des Bodens fertig geworden und habe den ersten Anstrich – klaren matten Lack – aufgebracht. Der war dann über Nacht trocken/hart genug, um darauf rumzutrampeln – und ihn auch zu schleifen. Zuerst aber war dann gestern Morgen die Decke dran, denn ich wusste nicht, ob ein einziger Anstrich da ausreichen würde, und daher wollte ich Zeit haben, nötigenfalls heute Morgen noch einmal zu streichen. Die Decke musste dann natürlich erst einmal etwas abtrocknen, ehe ich mit dem Schleifen des Bodens anfangen konnte, damit der Schleifstaub sie nicht sofort und, weil es auf der frischen Farbe geklebt hätte, nachhaltig verdrecken würde. Das Schleifen des Bodens erwies sich dann als weitaus aufwendiger und härter, als ich es vorausgesehen hatte, weil ich – die Riemchen vom Parkett waren sehr uneben – wesentlich mehr abschleifen musste als geplant. Das hat mich etwa 6 Stunden gekostet, und der Boden war ganz schön hart, wie mein Allerwertester mur schon bald mitgeteilt hat. Das Streichen ging dann aber relativ schnell von der Hand. Trotzdem: ich war erst gegen 11 Uhr abends fertig – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Und so habe ich dann heute einen Ruhetag eingelegt.

Gut übrigens, dass der eine Anstrich der Decke so gut deckend ausgefallen ist, dass es keinen zweiten brauchte, denn entgegen ihrer Ankündigung, am Nachmittag zu liefern, waren die Leute von Amish Oaks schon kurz nach 10 Uhr morgens hier. Da hätte ich zum Streichen gar keine Zeit mehr gehabt.

Insgesamt aber hat es sich wirklich gelohnt, denn das Zimmer sieht jetzt schon bedeutend besser aus. Und es wird bald noch besser aussehen, wenn wir auch Wände und Fensterrahmen renoviert haben werden.

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