Was wäre Luckenbach/Texas …

… ohne Hondo?

Hondo

Luckenbach/TX - Post Office & Hondo's Statue

Wahrscheinlich müsste das Ortsschild, das heute heißt „Luckenbach: population 3″ geändert werden in „Luckenbach/TX: population 0“! Und ohne Waylon Jennings und Willie Nelson wäre es auch nichts als eine der vielen Ghost Towns hierzulande.

Mehr über Luckenbach und Hondo hier

Reisefertig

Jedenfalls die Fahrräder.

bikes on trailer

Räder auf dem Hänger

Damit es morgen schneller geht, habe ich heute schon einmal den Hänger präpariert. Die BikeInside-Fahrradträger sind ja eigentlich für den Innenraum konzipiert, und da muss ich sie dann mit Schellen auf dem Boden des Hängers befestigen, damit sich die ganze Sache nicht selbstständig machen kann. Und das dauert schon etwas. Also habe ich das heute schon erledigt. Aber es ist die kleine Mühe schon wert, wenn man bedenkt, dass wir so zu viert mit einem Auto fahren und uns trotzdem die Dachlast von 4 Rädern sparen können.

Und morgen – so zwischen 10 und 11 – geht es dann los, nach Fredericksburg. Mal wieder zum Radeln. Wie jedes Frühjahr veranstaltet unser Radclub [Hill Country Bicycle Touring Club] dort die LBJ 100 Bicycle Tour.  Ich werde allerdings nicht dabei sein zum Radeln, sondern um einen SAG-Wagen – das ist eines der Begleit- und Hilfsfahrzeuge – zu fahren. Davon haben wir eigentlich immer zu wenig. Also habe ich mich dazu gemeldet. Und was mein Radeln angeht: das ist für morgen Nachmittag [mal wieder „Twilight Twenty„] und Sonntag [mal wieder „Luckenbach Loop„] geplant. Und vielleicht tut sich ja auch am Samstagnachmittag noch eine Möglichkeit auf.

Wir werden übrigens zu viert [Mary, Cousine Jo An, unser Freund/Verwandter Craig und meine Wenigkeit] hinfahren, deshalb auch die Räder auf dem Hänger. Wären wir nur zu zweit, kämen die Räder in den Wagen. Da ist dann nämlich immer noch reichlich Platz für unser Gepäck. So aber muss der Hänger her. Und von der Seite sieht die ganze Chose so aus:

hänger

Der Hänger mit den Rädern von der Seite

Ausgesprochen gepflegt gegessen …

… haben wir gestern – wir waren mal wieder im Paramount Theater [Ed Asner in einer Ein-Mann-Show als FDR] – in Austin in McCormick & Schmick’s Seafood Restaurant. Ich hatte Atlantic Salmon Stuffed, Blue Crab, Bay Shrimp, Brie Cheese auf Sautéed Spaghetti Squash: ganz ausgezeichnet. Alles passte hier, sowohl die Atmosphäre und das Ambiente als auch die Bedienung, die sich wohltuend von den sonst – auch in wirklich gehobenen Restaurants – zu findenden unterschied: sehr aufmerksam, aber unaufdringlich. Und vor allem: endlich klappte das Timing, und es wurde einmal nicht schon das Hauptgericht serviert, während wir noch mit der Vorspeise beschäftigt waren. Und wir bekamen auch genügend Zeit, die relativ umfangreiche Speisekarte zu studieren, ohne dass der Kellner alle ein bis zwei Minuten vorbeikam und nachfragte, ob wir bestellen wollten. Aber trotz des absolut gepflegten Ambientes: der Fernseher lief im Hintergrund! Diese Unsitte ist einfach nicht zu fassen.

Was die Aufmerksamkeit des Kellners angeht: als Mary nur nachfragte, weil sie entgegen dem, was er vorher angekündigt hatte, Broccoli statt grünem Spargel als Beilage bekam, hat er sich entschuldigt, dass die Küche manchmal die Beilage ändere ohne ihn zu informieren und brachte dann ungefragt grünen Spargel zusätzlich – und auch ohne den zu berechnen natürlich.

Die hängenden Gärten der Königin Semiramis, …

…, oder auch die hängenden Gärten von Babylon genannt, wären wohl das Richtige für mich in meinem Alter. Es macht meinem Rücken nämlich gar keine Freude mehr, wenn ich mich bücken muss. Und leider findet alle Gartenarbeit nun einmal vorzugsweise am Boden statt. Warum kann eigentlich das Unkraut – und alles Andere auch – nicht einfach in angenehmer Höhe wachsen?  😉

Heute habe ich Holz [Zweige und Äste] geschreddert und das war eigentlich gar kein Problem – jedenfalls nicht, was die Schwere der Arbeit anging. Nur musste ich dazu ja immer gebückt arbeiten, sei es, um die Äste in dem Schredder angenehme Stücke zu zerteilen, sei es, um die dann in den Schredder [woodchipper] …

chipper

Woodchipper

… zu füttern: alles immer in gebückter Stellung. Und das nimmt mein Rücken mir dann schon übel und es ermüdet mich relativ schnell. Jedenfalls war ich nach einer Stunde froh, dass ich genügend Häcksel für einige Zeit zusammen hatte.

Ansonsten bin ich aber froh, dass alles Schwere immer noch gut klappt.

Jetzt können sie einziehen, …

… die Purple Martins. Heute habe ich es endlich geschafft, ihre neue Behausung …

gourds

Die neue Behausung für unsere Purple Martins

… aufzustellen. Diese Gourds hier sind übrigens den Behausungen nachempfunden, die ursprünglich die Indianer aus Kürbissen hergestellt haben. Hoffentlich kommen die Vögel nun auch. Purple Martins sind übrigens relativ wählersich, was den Standort ihrer Behausungen angeht, und hoffentlich habe ich die nicht zu nahe bei den Bäumen aufgestellt. Aber notfalls kann ich die Bäume ja auch fällen – hatten wir eh mal vor.

Heute vor 175 Jahren, …

… im Morgengrauen, fiel, nach 13 Tagen erbitterten Widerstands, die Alamo Mission in die Hände der Mexikaner unter General Antonio Lopez de Santa Anna, „Santi Anni“, wie man ihn hier spöttisch genannt hat.

Alamo

The Alamo - The Shrine of Texas Independence

Und das ist natürlich ein Wochenende zum Feiern.

WOW

Heute habe ich – d.h. genauer gesagt haben wir, unser Besuch aus Deutschland und ich – uns einmal den „Star von Karnes City“, den Longhorn-Bullen „Wow“ angesehen. Und „Wow“ haben wir wirklich gesagt, als wir ihn – den siebenmaligen World Champion Longhorn – gesehen haben.

Hier ist er:

wow

"Wow" - that's my name

A truly magnificent animal„, habe ich der Besitzerin, Dr. Joyce Kimble, gesagt. Dieses Bild hier lässt allerdings nicht richtig erkennen, warum der Name „Wow“ zu Recht besteht. Deswegen hier eine „Frontalansicht“:

wow

2,04 Meter Spannweite

Und das ist schon wirklich etwas Außergewöhnliches: 104 Zoll, also umgerechnet 2,64 Meter, Spannweite und 124 Zoll, also 3,15 Meter, Gesamtlänge der Hörner!

Mehr „Wow“ gibt’s hier: Pit’s Bilderbuch ff.