Thanksgiving …

… ist zwar schon vorbei, aber hier trotzdem noch eine „Beobachtung am Rande“ zu diesem traditionell amerikanischen Fest, „holiday“ – wie es hier heißt. Und man sagt, es sei der wichtigste Feiertag hier in den USA. Und das will schon etwas heißen, denn da ist ja auch noch Weihnachten und vor allem der Unabhängigkeitstag.

Aber wieder zurück zum „turkey day„:

Da viele Familien zu arm sind, um sich ein Festessen – und ganz besonders den traditionellen Truthahn – leisten zu können, finden hier im ganzen Land so etwas wie „Armenspeisungen“ statt. Da werden die Bedürftigen in riesigen Säälen [z.B. Gemeindezentren, Sporthallen etc.] von gemeinnützigen Organisationen, häufig kirchlichen, mit dem traditionellen Festessen bewirtet. Die Kosten dafür kommen aus Spenden. Firmen, insbesondere die großen Warenhäuser und Supermärkte, spenden dann tausende und abertausende Truthähne.

Gemeinschaftshilfe dieser Art wird hier in Amerika groß geschrieben, ist aber für einen erschreckend hohen Anteil der Bevölkerung auch bitter nötig. In diesem Jahr hat übrigens die Wirtschaftskrise zu einem deutlichen Rückgang der Spenden(bereitschft) geführt. Insbesondere die „food banks„, die kostenlos Lebensmittel an Bedürftige ausgeben, haben das zu spüren bekommen.  Und bis kurz vor Thanksgiving war es immer wieder in den Nachrichten zu hören und zu sehen, dass bei Weitem nicht genügen Truthähne bei den gemeinnützigen Einrichtungen eingetroffen waren. Ob’s dann am Ende gelangt hat? Ich weiß es nicht.

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