Baufortschritte

Heute wurden dann die ersten Pfosten für das „Skelett“ der Garage aufgerichtet. Viel gibt’s dazu nicht zu sagen, außer, dass die beiden Arbeiter schon vor 8 heute morgen angefangen haben, und erst bei Sonnenuntergang [gegen 17:30] aufgehört haben, als es zu dunkel wurde um weiter zu arbeiten. Ach ja, und lausig kalt war es heute morgen, bei einem sehr kräftigen Nordwind. So habe ich sie dann mit heißem Kaffee versorgt – und das kam gut an.

An Bildern habe ich heute nur zwei – mehr lohnte einfach nicht.

skelett

Das "Gerippe" im Entstehen: noch sieht man nicht allzu viel

Das hier war gegen Mittag.

skelett

Das "Gerippe" nimmt Formen an

Und das war gegen 17:45 Uhr. Ich hatte es vorher mir gar nicht vorstellen können, wie groß dieser Bau wirklich einmal wird. Das ging mir erst auf, als ich dies hier sah. Aber eigentlich klar: die Garage alleine wird 30 x 40 Fuß [das sind ca. 10 x 13 Meter], mit einer Firsthöhe von 20 Fuß [knapp 7 Meter]. Und dann gibt es an der Seite ein Vordach von 20 x 10 Fuß [das ist die halbe Länge, damit ich im Freien und trotzdem im Schatten arbeiten kann] und vorne eins von 30 x 10 [das ist die ganze Breite, damit wir im Trockenen aus dem Auto aussteigen können, ohne gleich in die Garage fahren zu müssen. Und die Gesamtfläche wird 40 x 50 Fuß sein.

3 Gedanken zu „Baufortschritte

  1. Hallo Brian,
    die vergießen das Loch mit Beton. Ist also etwas stabiler als nur mit dem Bohrgut zu verfüllen. Und insgesamt wird es schon solide werden, auch wenn das jetzt nicht so aussieht, denn die Gesamtkonstruktion mit Querbalken und Allem, was sonst dazu gehört, gibt dem Ganzen ja Halt. Und diese Balken, die sie da aufgestellt haben, sind schon ganz schöne „Trümmer„. Wie sehr so etwas zusammenhält, habe ich erfahren, als ich die alte Scheune abgerissen habe. Obwohl da schon einige Balken absolut verrottet waren, hielt sie meinen Abrissbemühungen einen ganz schönen Widerstand entgegen. Und da waren die Stützbalken nur auf Quer-/Längsbalken befestigt und nicht in den Boden eingelassen.
    Aber ansonsten hast Du Recht: die überwiegende Bauweise hier kommt uns nach deutschen Maßstäben nicht gerade solide vor. Selbst für zweistöckige Häuser ist es normalerweise nur ein Holzgerüst, und außen sowie innen drauf kommen Rigipsplatten. Heutzutage mit etwas Isoliermaterial dazwischen, aber das ist auch schon Alles. Das ist dann der Grund, warum nach einem Tornado Alles aussieht, als habe jemand eine Streichholzschachtel ausgeleert. Apropos Tornado: wir sind hier zwar nicht in „Tornado Alley„, aber sie können doch schon einmal hier vorkommen. Und diese Windgeschwindigkeiten würde die Garage nicht überleben. Garantiert ist aber schon bis 90 mph.
    Und was die amerikanische Bauweise angeht: ich erinnere mich noch genau, als meine – damalige – Schwägerin mal in Chicago gelebt hat, dass sie gesagt bekommen hat, wieviel sie maximal in die Hängeschränke in der Küche packen durfte, ehe die runterkommen würden. Und als Dekoration hatte sie leere Chianti-Flaschen an der Wand hängen, aber auch die kamen eines Tages ganz von selbst herunter. Und im Keller des Hauses hatte mal jemand vor die Wand getreten, und schon war die Schuhspitze im Nachbarhaus!
    Und noch eine Story dazu: in der Nachbarschaft da kommen Leute eines abends nach Hause, finden in der Küche eine Gewehrkugel auf dem Boden und fragen sich, wie die wohl dahingekommen ist. Und eine Rekonstruktion anhand der Einschusslöcher ergab: da hatte jemand im Haus auf der gegenüberliegenden Straßenseite sein Gewehr ausprobiert und auf ein Eichenbrett geschossen, dass er innen im Zimmer an der Wand befestigt hatte. Und die Kugel ist durch das Eichenbrett, durch die Hauswand, über die Straße, da wieder durch die Hauswand und erst an der nächsten Wand „verreckt“ und zu Boden gefallen. Gut, dass wir keine direkten Nachbarn haben, die hier herumballern könnten!
    So, das war’s mal für jetzt: es ist Frühstück angesagt. Liebe Grüße aus einem morgendlich frischen aber sonnigen südlichen Texas,
    Pit
    P.S.: Gerade sind die „trusses„, das sind die Querbalkenkonstruktionen für’s Dach, angekommen, Die wurden vorgefertigt geliefert.

    • also selbst mit beton vergiessen wäre hier undenkbar. auf der anderen seite – wenn keine feuchtigkeit (sprich regen, schnee? ) drankommt sollte des kein problem sein. aber wie gesagt fürs deutsche verständnis nicht wirklich zu fassen 😉

      greetings out of winterwonderland Germany

      Brian

  2. respekt ! aber einmal angefangen macht man keine halben sachen. stellen die die pfosten nur in das gebohrte loch rein und verfüllen es dann wieder mit dem bohrgut? oder vegiessen die das ganze mit beton? beide varianten kommen mir etwas seltsam vor. das kann aber auch mit unserer deutschen mentalität von perfektion zu tun haben 😉

    na wie dem auch sei, halt uns auf dem laufenden

    ps: heute morgen auf dem weg zur arbeit -11,5 C (11,3 F) wie ich es liebe 😦

Lasst mal von Euch hören/lesen! Würde mich sehr freuen!

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