Unangenehme Überraschung vor Weihnachten

Eine ziemlich unangenehme Überraschung musste unsere Cousine Melanie am frühen Donnerstagabend erleben. Als sie mit Ihrer Tochter nach Karnes City fuhr und gerade auf der Hauptstraße war, hörte sie plötzlich ein „Plopp“ und die Scheibe auf der Fahrerseite zersplitterte. Es muss jemand auf das Auto geschossen haben. Ob Zufall oder Absicht, wir wissen es nicht. Aber es ist ja auch egal: der Schock sitzt tief! Und egal, ob Absicht oder nicht: es hätte ja durchaus mit Verletzungen enden können. Gott sei Dank war es wohl keine kräftige Waffe, denn sie hat nur das eine Fenster durchschlagen. Aber das ist auch genug. Hoffen wir mal, dass das eine einmalige Angelegenheit war.

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Der erste Frost …

… war in der vergangenen Nacht. Heute morgen war zum ersten Mal in diesem Winter richtig Eis auf den Vogel- und Katzen-/Hundetränken. Und auf dem Rasen gab’s Rauhreif. Auch jetzt noch, kurz vor Mittag, ist es mit 4 Grad Celsius [40 Fahrenheit] ziemlich kalt – jedenfalls für texanische Verhältnisse. Da kommt das Feuer im Kamin sehr gelegen. Wir haben es seit gestern am frühen Abend an.

kamin

Gemütlich

Frohe Weihnachten

Allen Besuchern meines Weblogs wünsche ich frohe Weihnachten und alles Gute im neuen Jahr!

Weiße Weihnachten im südlichen Texas

Manchmal, wenn auch nur alle Jubeljahre einmal [seit 1885 nur insgesamt 6 Mal], gibt es sogar hier unten Schnee, wie im Winter 2004/5, als es tatsächlich um diese Zeit [gegen 17 Uhr] anfing zu schneien und wir – denn der Schnee blieb etwa zwei Tage liegen- sogar weiße Weihnachten hatten.

Der Camaro hat ein (neues) Zuhause

Und natürlich nicht nur der Camaro, sondern auch der Escape. Da nun die Garage fertig ist, habe ich natürlich sofort ausprobieren wollen, wie sich die Autos darin machen.

Noch ist die Garage leer:

leer

Viel Leerraum

Und auch mit zwei Autos drin ist noch genügend Platz. Wir haben wirklich nicht zu klein dimensionert:

cars inside

Camaro und Escape in ihrem neuen Zuhause

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Fertig

Heute, im schönsten Sonnenschein [am Winteranfang in kurzer Hose und T-Shirt!] war ich dann draußen und habe Bilder von der fertigen Garage gemacht:

fertig

Die fertige Garage

Wir sind höchstzufrieden damit!

Hier möchte ich mal – im Sommer [und das ist im südlichen Texas ja fast immer] – draußen, aber doch im Schatten, an meinen Rädern werkeln können. Und mal sehen, vielleicht kommt am Ende das hin, was wir in Deutschland „Hollywood-Schaukel“ nennen, und was hier ganz einfach „swing“ heißt. Wir haben da hier am Haus auf der vorderen Veranda eine alt und ziemlich solide hölzerne, die da nicht mehr bleiben kann, weil si den Zugang zu unserem Winterholzstapel blockiert.

lean-to

Seitliches Vordach

Und hier wollen wir im Schatten bzw. im Trockenen – wenn es denn einmal regnet – parken können, wenn wir keine Lust haben, in die Garage zu fahren.

lean-to

Vordach vorne

So werden Cousin Mark’s Kühe die Garage einmal sehen. Die „Wiesenansicht“ sieht – gegenüber der Vorder- und rechten Seite – relativ einfach aus:

back

Die "Wiesenansicht"

Rolltore

Heute wurden dann die Rolltore [„overhead doors„] angeliefert …

doors

Anlieferung der Rolltore

… und montiert.

doors

Teilweise motiert

Hier sind die Tore an der Vorderseite fast fertig eingebaut, während das Tor an der Seite noch komplett montiert werden muss.

Und wie’s ganz fertig aussieht, werde ich morgen fotografieren, weil es heute schon dunkel war, als die Torebauer fertig waren. Die Jungs wären übrigesn doch glatt, hätte ich sie nicht ganz zufällig bei der Abfahrt erwischt, einfach abgefahren, ohne mir auch nur im gerinsten die Handhabung [3 Betriebsarten: elektrisch per Fernbedienung und per Schalter, und komplett manuell] zu erklären. Ich musste ganz schön insistieren, ehe sie sich dazu bequemten, aus dem Auto auszusteigen, mit mir zurück zur Garage zu gehen und mir alles zu erklären, nachdem sie es auch mir ganz alleine überlassen hatten, in völliger Dunkelheit, nur mit einer Taschenlampe bewaffnet, die elektrischen Strippen vom Strommast zur Garage zu ziehen – da wir da ja noch keine Stromversorgung in der Garage haben.

Regenrinnen

Vorgestern wurden dann die Regenrinnen [„gutters„] angebracht:

gutters

Regenrinnen werden angebracht

Das war eine ziemlich langwierige Arbeit, da sie auf Länge zugeschnitten und dann zusammengeklebt und -geschraubt werden mussten. Und danach kamen die Traufen [„downspouts„] dran. Damit waren die Leute auch noch gestern beschäftigt und davon habe ich keine Aufnahmen.

Und während ein Arbeiter die Regenrinnen und -tarufen angebracht hat, war der zweite zum Teil damit beschäftigt, die Rampe zur Bodenplatte hin mit „base„, oder auch ganz einfach „dirt“ genannt, anzufüllen.

ramp

Zufahrtsrampe

Und auch die alte Garage hat ein – hoffentlich besseres – Vorfeld erhalten. Wir hoffen, dass das Füllmaterial bei Regen nicht genau so sehr matschig wird wie der normale Boden hier. Mal sehen.

old garage

Alte Garage - Vorplatz/Zufahrt

Südtexanischer Winter – Nachtrag

Gerade in den Nachrichten gesehen: seit 1885 gab es hier unten, genauer gesagt in San Antonio, nur 5 mal Schnee! Und die Chancen, dass wir dieses Jahr weiße Weihnachten haben, sind 0,26% – nicht gerade viel.

Nächste Woche soll es übrigens am Mittwoch und Donnerstag tagsüber wieder bis zu 25 Grad werden. „Rollercoaster Weather„, also „Achterbahn-Wetter“ nennen sie das hier. Und es ist eine wirklich treffende Bezeichnung.

Wetterfahne und Randverkleidungen

Wetterfahne [„weather vane„] und Randverkleidungen [„trim„] waren heute der wichtigste Fortschrittte am Bau. Die Wetterfahne ist übrigens ein Geschenk von Cousine Jo Ann aus Denver/CO, das wir hier schon seit ein paar Jahren hatten, aber nie genau wussten, wo wir es anbringen sollten. Aber nun haben wir, glaube ich, den richtigen Platz gefunden.

Und noch zu den Verkleidungen: die Farbe ist „forest green“ [so werden auch die Regenrinnen], währfend die Wände „ash grey“ sind und das Dach ganz einfach „white„. „Polar white“ hätte zwar einen höheren Reflektionsgrad gehabt, und das ist ja hier im südlichen Texas nur von Vorteil, war uns aber zu brilliant.

trim

Ein Teil der Randverkleidung ist angebracht

weather vane

Südtexanischer Winter

Heute ist ein typischer südtexanischer Wintertag, jedenfalls typisch für einen Winter unter „El Nina“ Bedingungen, also typisch für einen trockenen Winter. Es herrscht ein Nordwind, wenn auch nicht besonders stark [knapp unter 10 Meilen/Stunde], aber immerhin unangenehm genug. Es ist bedeckt und trübe, so dass die Sonne nicht viel zur Aufwärmung beitragen kann. Die Tagestemperaturen sind so um die 14 Grad. Wenn es so bedeckt bleibt, wird es allerdings in der Nacht auch nicht unter den Gefrierpunkt absinken. Die Vorhersage ist ca. 2 Grad. Aber auch das ist immerhin unangenehm genug.

Also mal wieder ein Tag für ein schön prasselndes Feuer im Kamin.