Neue Garage: der Anfang

Heute morgen war’s dann so weit, die Bauleute waren da – und zwar ohne sich vorher anzukündigen. Angerufen haben sie erst, als sie schon in Karnes City waren und unsere Einfahrt verpasst hatten. Wie hier häufig üblich ist, kamen sie mit einem relativ schweren Pick-Up Truck mit Anhänger. Das ist hier das Standardfortbewegungs- und -transportmittel vieler (Bau)unternehmer – wenn es sich nicht gerade um Großbauten handelt. Und auch da gibt es viele „subcontractors„, die dann eben nicht mit dicken LKWs kommen.

new garage - 1st day

Der Pick-Up Truck mit - schon leerem - Anhänger

Auf dem hatten sie einen „Bobcat„.

Bobcat

Und so sieht ein "Bobcat" aus

Eigentlich hatte ich nur erwartet, sie würden das (schwere) Gerät bringen, aber die Jungs haben sich gleich an die Arbeit gemacht und den Bauplatz vom letzten Grümpel befreit und, was ich sowieso nicht gekonnt hätte, auch die dicken Pfähle ausgerissen, die da noch rumstanden. Fix waren die Jungs [zwei Hispanics übrigens – aber das sind hier eigentlich immer die Bauarbeiter], das muss man ihnen lassen. Und so haben sie dann – wie gesagt – das letzte Gerümpel beseitigt. Und dann den Bauplatz eingeebnet und die Vermessungspfähle eingeschlagen.

Hier noch ein Bild davon:

Bauplatz

Der Bauplatz wird vorbereitet: Bobcat bei der Arbeit

So, das war’s für’s Erste. Morgen im Laufe des Tages sollen 4 LKWs mit Füllmaterial kommen. Und dann mal sehen, wie es weitergeht. Am Donnerstag ist hier ja Feiertag [Thanksgiving], und wie mir der Bauunternehmer sagte, wollen die beiden Arbeiter, die heute hier waren, da nach Oklahoma. Aber der Vorarbeiter heute meinte, er würde vielleicht am Samtag wiederkommen, um das angelieferte Füllmaterial zu verteilen und zu planieren. Und am Montag, so sagte mir der Bauunternehmer, soll es dann richtig losgehen. Bin schon richtig gespannt!

2 Gedanken zu „Neue Garage: der Anfang

  1. wow du machst ernst und keine halben sachen ! das wird sicher auch schneller gehen wie bei mir 😉
    pass auf das alles (planum, schotter) ordentlich verdichtet wird !!! brauch man für sowas eine baugenehmigung?
    hier mußte ich ab 50 m2 grundfläche für die genehmigung auch ein projekt vorlegen. kosten, kosten, kosten. und unwissende sach(t)bearbeiter in den amtsstuben. that sux so und kann dich zur weissglut bringen. platzprobleme hast du ja nicht, hahahaha

    viele Grüße Brian

    PS: ich weiß zwarr nicht wie es sich in TX verhält aber bauleute geben sich mehr mühe wenn es ab und zu kaffee und kuchen gibt 😉

    • Hallo Brian,
      nee, halbe Sachen machen wir da wirklich nicht. Wir brauchen eine verschließbare, große Garage [damit nicht immer wieder u.a Waschbären auf unseren Autos herumtoben ind den Lack verkratzen; und der Camaro soll ja auch besser vor Wind und Wetter geschützt werden]. Und dann brauchen wir Abstellraum für unsere Gartengerätschaften: da hat man hier auf dem Lande so Einiges, z.B. den „lawn tractor“ [Wie sagt man in Deutschland eigentlich zu so einem Gerät, also einem Rasenmäher, der wie ein kleiner Traktor aussieht und auf dem man sitzen kann, während man mäht?], einen Schredder [um aus Ästen Mulch zu machen] sowie eine Bodenfräse, um nur einige zu nennen. Und auch für sonstiges „Gerümpel“ brauchen wir Abstellraum: dafür gibt’s über die gesamte Länge [40 ft] einen Dachboden – allerdings, der Dachkonstruktion wegen, nur 12 ft. breit. Aber immerhin, 13 x 3 Meter Grundfläche sind ja auch schon etwas. Und ich will ja einen kleinen Werk-/Basteraum haben, damit ich mal endlich meine Fahrräder nicht im Freien [es gibt da keine Möglichkeit, im Schatten zu arbeiten] warten bzw. zusammenschrauben [Ich restauriere ja 3 alte „italienische Schönheiten“.] muss. Und außerdem sind solche Arbeiten auf Rasen ja nicht gerade praktisch: jede Schraube, die herunterfällt, kann ich da ja als Verlust abschreiben.
      Schnell gehen wurd’s, so wie ich die Jungs hier kenne, bestimmt. Wir haben zwar Nichts abgesprochen, aber vor Weihnachten sollte der Bau eigentlich stehen. Wie sie es verdichten? Muss ich mal abwarten. Ich hoffe, sie machen das gut. Tun sie ja nicht zum ersten Mal. Eine Baugenehmigung brauchen wir hier nicht, weil wir außerhalb des Stadtbereiches wohnen. Ganz einfach selber planen und einen Bauunternehmer engagieren, und das war’s! Kein Amtsschimmel, der hier wiehern könnte. Hier tun das die richtigen Pferde! 😉 Apropos Bauleute und Kaffee und Kuchen: das ist hier nicht üblich. Übrigens auch kein Trinkgeld für handwerker, die z.B. im Hause etwas erledigen.
      So, jetzt warte ich mal auf die Leute, die das Füllmaterial bringen. Sie hatten Probleme mit einem LKW und konnten deswegen heute Morgen nicht, wollten aber nach 1 Uhr nachmittags hier sein. Und das ist es mittlerweile.
      Also dann, viele Grüße,
      Pit

Lasst mal von Euch hören/lesen! Würde mich sehr freuen!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s