Fredericksburg Fall Foliage Frolic – Fortsetzung (1)

Nachdem wir im „Metzger Sunday House“ angekommen waren und uns etwas eingerichtet hatte – wir fanden dieses Häuschen übrigens geräumiger als das „Little Yellow House„, in  dem wir früher einmal gewohnt hatten – habe ich mich dann „radfertig“ gemacht und bin auf meine „Einführungsrunde“ gegangen. Dafür hatte ich mal wieder die Strecke „Twilight Twenty“ auserkoren, die ich schon im August unter die Räder genommen hatte. Damals war es, zum Einen, weil ich noch nicht wusste, wie stark die Anstiege sein würden bzw. weil ich mit Sicherheit auch starke Steigungen fahren würde, und zum Anderen, weil ich für mein Dancelli noch keine „Bergübersezung“ hatte, auf meinem Stevens mit der 3×10 Schaltung [kleinste Übersetzung 27 hinten x 30 vorne]. Dieses Mal hatte ich mein Dancelli dabei, mit der neuen „Bergübersetzung: vorne nach wie vor 53/42 und hinten maximal 32 Zähne. Das hilft schon ganz gewaltig. Und ich bin wirklich alle Hügel hochgekommen und habe die Strecke in 1:07:27 mit einem Durchschnitt von25,57 Km/H geschafft. Im August waren es 1:21:21 und 21,55.Einmal allerdings habe ich mich verschaltet, kam nicht schnell genug aus den Pedalen, und bin im Stand umgekippt. Das kratzt dann doch am Selbstwertgefühl. Passiert ist übrigens nichts. Aber weil ich den Hügel nicht zurückrollen wollte und weil es zu steil zum Anfahren war, habe ich dann doch halt ein paar Meter geschoben.

Für’s Abendessen haben wir uns mal nicht für das sonst in Fredericksburg übliche deutsche Essen entschieden, sondern – man sollte es nicht für möglich halten – mitten in Texas [na ja, doch nicht ganz in der Mitte, aber reichlich weit von der Küste immerhin] für Fisch. Ich hatte in einem Magazin einen positiven Bericht über Andy’s Steak & Seafood Grille gelesen und erfahren, dass sie da jeweils am Freitagabend ein Fischbuffet haben. Und das hat uns den Mund wässerig gemacht. Und es war es wirklich wert: ein ordentliches Salatbuffet [alles sehr knackig] war im Preis eingeschlossen. Und verschiedenen Fisch gab’s reichlich – und lecker: gegrillt, gebacken, gekocht – alle möglichen Variationen. Und auch wenn ich es eigentlich nicht unbedingt vorhatte, hier habe ich zum ersten Mal Austern gegessen. Allerdings keine frischen, sondern „fried„, also frittiert. Sie waren zwar nicht schlecht, aber ich kann nicht sagen, dass das mein Lieblingsgericht werden würde. Eher nicht. Aber alles andere, u.A. Heilbutt, Lachs und catfish [das ist, glaube ich, Wels] war ganz prima. Und dazu habe ich mir einen lokalen Chardonnay gegönnt: wirklich prima [allerdings, wie m.E. bei den meisten amerikanischen Weinen, nicht ganz so trocken wie bei den entsprechenden europäischen]. Mit $15,95 für eine Person fanden wir das Angebot übrigens wirklich nicht teuer – eher preiswert, denn immerhin gab’s ja „all you can eat„.

Nach dem Abendessen sind wir dann noch schnell am örtlichen Supermarkt vorbeigefahren und haben ein wenig eingekauft, u.A. Brot und Speck für’s Frühstück, da die Vorräte [mehr dazu in der Fortsetzung] in unserem Kühlschrank nun doch etwas dürftig waren.

[Fortsetzung folgt]

2 Gedanken zu „Fredericksburg Fall Foliage Frolic – Fortsetzung (1)

  1. Hi Brian,
    ist wirklich gamz prima, da zu radeln. Und die Sunday Houses sind wirklich hübsch zum Übernachten – und preiswerter als die Motels vor Ort. Und wad das Wetter angeht: da waren wir im Glück: diesem Sommer hat Fredricksburg auch eine ganze Menge regen abgekriegt.
    LG aus einem im Augenblick [tagsüber strahlender Sonnenschein von einem blauen Himmel mit vereinzelten Cululus, bei um die 20 Grad; und nachts runter auf ca. 5] wunderbaren südlichen Texas
    Pit

  2. hm das hört sich ja ziemlich cool an. mal am we nach F. zum radfahren. wetter scheint ja nie schlecht zu sein und bei so einem „cosy house“ kann man schon mal länger bleiben.

    grüße aus storming autumn germany
    Brian

Lasst mal von Euch hören/lesen! Würde mich sehr freuen!

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