Ende Oktober und …

… Radeln im kurzärmeligen Trikot und mit Sonnenschutzcreme [Faktor 50] – das ist Texas! Heute Nachmittag war ich mal wieder auf dem Rad unterwegs, für 25 Meilen, und es war einfach schön. Es war wohl so etwas über 30 Grad Celsius, aber die Luftfeuchtigkeit war stark zurückgegangen und so war es richtig angenehm. Ist doch prima, wenn man rund ums Jahr radeln kann und nur selten warme Kleidung braucht.

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Der Herbst ist da – Nachtrag

Auch wenn wir jetzt im Augenblick eher wieder Sommer denn (Früh-)Herbst haben [heute soll es mal wieder über 30 Grad Celsius werden], hier noch ein Nachtrag zur vergangenen Woche, als wir das richtig wunderbare Frühherbst-Wetter hatten:

Als ich da draußen saß, hätte es glatt auch Frühling sein können: die Sonne schien von einem strahlend blauen, wolkenlosen Himmel, es ging eine leichte, angenehme Brise, die Luftfeuchtigkeit war gering, Vögel zwitscherten in Bäumen und Büschen und Libellen schwirrten hin und her. Nur die Tatsache, dass einige Bäume sich verfärbten, ließ andeutungsweise ahnen, dass es eben doch nicht Frühling, sondern Herbstbeginn – „Indian Summer“, wie es in den Neuengland-Staaten heißt – war.

Ab Morgen soll es allerdings wiedcer etwas kühler werden, mit Tageshöchsttemperaturen von maximal 25 und Nachttemperaturen von etwa 7 Grad.  Das Wochenende – genauer gesagt, Sonntag und Montag – wird dann wohl wieder etwas wärmer, aber die nächste Woche soll uns die frühherbstlichen Temperaturen zurückbringen.

Der Frühherbst ist vorbei und wir haben …

… wieder Sommer!

Es ist kaum zu glauben, aber seit ein paar Tagen klettert das Thermometer tagsüber wieder bis auf 90 Grad Fahrenheit [über 32 Grad Celsius!] und mehr! Und des nachts sinkt es nur auf knapp 20 Grad Celsius ab. Dazu kommt die – wie eben im Sommer hier üblich – hohe Luftfeuchtigkeit. Nur regnen will es nicht, absolut nicht. Wir haben jetzt schon seit fast 6 Wochen kaum einen Tropfen Regen gehabt, und es sieht auch nicht so aus, als würde sich bald etwas tun. Im Pazifik hat sich „La Nina“ entwickelt – diese kälter-als-übliche Wassertemperatur – und das bedeutet in aller Regel für die südlichen Staaten der USA einen trockenen Winter.

Fundamente beseitigt

Ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell gehen würde und dass ich es heute schon schaffen würde, auch die Fundamente unserer Scheune zu beseitigen. Es war zwar sehr anstrengend, diese dicken Kanthölzer dann auf den Stapel Altholz zu schleppen, aber jetzt ist es geschafft. Das war für meinen Rücken die Grenze der Zumutbarkeit. Sie zu lösen war leichter und ging schneller als ursprünglich gedacht. Und jetzt stehen zwar noch ein paar dicke Pfähle, aber auch die werden sich nicht mehr lange halten! Und jetzt sieht es also so aus:

foundations gone

Auch die Fundamente sind weg

Links im Bild übrigens noch eine alte Tür, die sich möglicherweise irgendwo weiter verwenden lässt.

Und hier dann noch eine andere Perspektive:

foundations gone

Nur noch Gerümpel

Das „Riesentrumm“ im Vordergrund ist übrigens eine alte Futterkrippe [corncrib]. Die muss ich noch vorsichtig auseinandernehmen, denn das Holz ist zu schade, um es zu verbrennen. Großenteils sind es schöne Nut-und-Feder Leisten in gutem Zustand. Daraus kann man noch etwas machen. Und auch die Klappen sind in gutem Zustand. Mal sehen, was noch daraus wird.

Herbststimmung – etwas später, nachdem die Sonne durchgekommen ist

Der Frühnebel hatte sich gehoben, und dann sah es so aus:

Early October Morning

Morgenstimmung im Herbst - Mit Sonne

Early October Morning

Morgenstimmung im Herbst - Mit Sonne

Early October Morning

Morgenstimmung im Herbst - Mit Sonne

 

Auf der Pirsch – Nachtrag

Buster hat sich übrigens an diesem „Ungeheuer“ überhaupt nicht gestört, und das wundert mich sehr, weil er doch eigentlich sehr „territorial“ ist und Alles und Jeden anbellt. Aber vorgestern lag er ganz einfach seelenruhig und friedlich etwa einen guten Meter entfernt, als sich dieser Kojote – oder was auch immer es nun ist – an seinem Futternapf gütlich tat. Und das war dann auch ein Grund, warum ich nicht schießen wollte/konnte: bei meinen „Zielkünsten“  😉   wäre es für Buster zu gefährlich geworden!  Und außerdem: selbst wenn ich ihn nicht getroffen hätte, so hätte er sich doch bei dem Knall viel zu sehr erschreckt.

Herbststimmung – Nachtrag

Obwohl wir nun wieder ein Hoch [siehe auch mein Posting „Der Herbst ist da!„]über Texas liegen haben, hat sich das Wetter nicht wesentlich geändert: des nachts hühlt es sich auf unter 15 Grad Celsius ab, und tagsüber haben wir bis zu 30 Grad bei strahlend blauem, wolkenlosem Himmel. Und da auch noch die Luftfeuchtigkeit sehr gering ist, ist das ganz wunderbar. Und trotzdem kann es, weil es sich des nachts nun einmal so stark abkühlt, immer noch diesen herrlichen Frühnebel geben. Kann ruhig weiter so bleiben. Außer, dass wir gerne etwas Regen hätten. Denn den hatten wir schon weit nun fast 5 Wochen nicht mehr, und es wird langsam nötig.

Herbststimmung

In der vergangenen Woche hatten wir ein paar Mal wunderschöne Herbstmorgen- Stimmungen, und einmal ist es mir tatsächlich gelungen, den inneren Schweinehund zu besiegen und draußen in der Frühe Aufnahmen zu machen. Hier dann eine Auswahl. Die Bilder sind übrigens alle etwas körnig bzw. verrauscht, weil die Kamera auf „ISO-Auto“ eingestellt war und so automatisch den ISO-Wert auf die maximalen 1600 heraufgesetzt hat, der Lichtverhältnisse wegen.

Early October Morning

Nebel über Karnes County

Dieses Bild ist ein Blick nach Südosten, über den Highway [den man hier nicht sieht] hinweg, mit 200mm Tele [„staucht“ das Motiv].

Early October Morning

Die Sonne blinzelt durch die Bäume

Blick (fast) reinewegs nach Osten.

Early October Morning

Sogar der Highway erscheint etwas mystisch

Early October Morning

Mystisches Licht

Early October Morning

Bäume wie Inseln im Nebel

Early October Morning

Wasserturm und Frühnebel

Early October Morning

Sonnenstrahlen

 

Auf der Pirsch

Während der vergangenen Tage habe ich immer, wenn ich draußen gearbeitet habe, das geladene Gewehr dabei gehabt, denn wir haben einen ungebetenen und unliebsamen Besucher [siehe Foto hier] im Garten.

Coyote?

Ein räudiger Kojote?

Das Bild ist übrigens etwas verrauscht, weil es schon etwas spät am Tag war und damit das Licht nicht mehr so gut. Also hat die Kamera dann den ISO-Wert heraufgesetzt, und das macht das Bild dann eben deutlich körniger.

Was es genau ist, wissen wir nicht – möglicherweise ein (räudiger) Kojote. Es kann aber auch ein „Mischling“ sein.  Sieht aber nicht unbedingt nach „Promenadenmischung“ aus. Und es sieht auch nicht unbedingt gesund aus. Und da wollen wir lieber vorsichtig sein, damit es uns nicht unsere Katzen und Hunde angreift [obwohl das bis jetzt nicht der Fall zu sein scheint] oder sie mit irgendetwas ansteckt. Wir wissen ja nicht, ob es eventuell Tollwut hat. Unsere Tiere sind zwar geimpft, aber man weiß ja nie. So habe ich dann beschlossen, immer das Gewehr dabei zu haben und es – wenn möglich – abzuschießen. Ist mir aber bisher nicht gelungen. Einmal habe ich nicht getroffen [ich muss halt noch viel üben], sondern drüber gehalten, und die anderen Male war dieses Viech zu vorsichtig. Sobald ich angelegt habe, hat es die Bewegung mitbekommen und sich in die Büsche getrollt. Aber vielleicht klappt’s ja noch, denn wir wollen dieses Tier nicht in der nahen Umgebung haben. Aber da wir die Hunde immer draußen füttern, wird es immer hier herumschwirren, weil es so einfach etwas zum Fressen abstauben kann.