Spritpreise

Gestern waren wir in San Antonio, zum Ride of Silence. Das ist ein gewissermaßen „Schweigemarsch auf dem Rad“ – d.h. ein Radkorso, bei dem nicht geredet wird –  zum Gedenken an alle Radfahrer, die im Verkehr umgekommen sind. Dieser Ride of Silence wird übrigens weltweit abgehalten, immer am 19. Mai eines jeden Jahres. Aber das nur nebenbei. Mehr dazu in meinem Fahrradblog.

Eigentlich wollte ich ja etwas zu Spritpreisen bloggen. Auch hier gehen die Preise für Benzin langsam aber sicher nach oben. Im Schnitt liegen sie hier in der Gegend mittlerweile etwa bei $2,80 pro Gallone. Das entspricht beim derzeit gültigen Umrechnungskurs [und der wiederum entspricht, nach dem jüngsten Absturz des Euro, so ungefähr der realen Kaufkraft der beiden Währungen] etwa € 0,60 pro Liter. Davon kann man in Deutschland ja wohl nur träumen, aber hierzulande gilt das als hoch. Und da die Spritpreise je nach Tankstelle sehr unterschiedlich sind – z.T. liegen die Unterschiede an ein und derselben Straßenkreuzung bei 5 Cent und innerhalb von ein bis zwei Meilen können es durchaus 10 Cent sein [man fragt sich, wie dann manche Tankstellen überhaupt noch Kunden haben, wenn es gleich gegenüber das Benzin wesentlich billiger gibt] – sind wir jedenfalls immer auf der Ausschau nach billigen Tankstellen, die ungefähr am Weg liegen. Also auch gestern. Und da ist die „Southside“ von San Antonio immer ein guter Tip. Und da haben wir dann eine Tankstelle gefunden, wo es das Benzin noch zu $2,59 gab. Wahrlich bemerkens- und tankenswert! Man musste allerdings, weil sie keine Kreditkarten akzeptierten, im Voraus bezahlen oder an der Kasse hinterlegen, aber das war ja nun kein Problem. Es gibt übrigens auch Tankstellen, wo man die Kreditkarte an der Kasse hinterlegen muss. Meistens sind das [und die, die nur gegen Bargeld verkaufen] die kleineren und billigeren. Die sparen dann die Gebühren für Kreditkarten bzw. die Umrüstung auf moderne Zapfsäulen [die Kreditkartenleser integriert haben].  Diese Tankstellen werden meiner Erfahrung nach übrigens fast immer von Indern oder Pakistanis betrieben. Erstaunlich übrigens, dass sie fast immer billiger sind, als sogar bei den großen Supermarktketten wie H.E.B. oder Wal-Mart, die doch eigentlich ihren Preis wohl subventionieren. Und noch eine Bemerkung zum Preis: auf der Rückfahrt nach Karnes City haben wir dann hier in der Nähe den Höchstpreis bisher gesehen: 2,83! Und da waren wir natürlich heilfroh, dass wir schon in San Antonio getankt hatten.

Advertisements

Lasst mal von Euch hören/lesen! Würde mich sehr freuen!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s