Bürokratie & Formulare

Heute habe ich dann mal meine social security card/number beantragt. Wurde langsam Zeit, denn überall wird man danach gefragt. Sie ist ja so etwas wie ein Personalausweis- bzw. Meldebescheinigungsersatz. Nicht dass man die Karte selber unbedingt vorzeigen müsste. Dafür dient der Führerschein, weil er ja ein Foto enthält und somit ein amtlicher Lichtbildausweis ist. Aber ansonsten gibt man eben seine social security number an.

Der Formularkram war wesentlich einfacher als ich gedacht hatte, und auch das Verfahren auf dem Amt – wir mussten allerdings nach Seguin [immerhin 50 Meilen entfernt] fahren- ging erheblich schneller als erwartet.  In etwa 5 Minuten war alles erledigt. Und alle meine Fotokopien, die ich wie im Internet als notwendig angegeben, gemacht hatte, waren für die Katz‘. Die Dame auf dem Amt wollte nur meine green card sehen [und kopieren] sowie meine Geburtsurkunde. Na ja, da hat sich mein Kopieren doch gelohnt, denn ich konnte ihr die Kopie der Geburtsurkunde einscließlich einer Übersetzung in die Hand drücken. Vielleicht ging alles schneller, weil sie da einen Ausfall des gesamten Computersystems hatten. Deswegen konnten sie nämlich nichts bearbeiten, sondern haben eben nur das Antragsformular entgegengenommen und die Kopien gemacht. Und dann wollten sie, sobald die Computer wieder liefen, alles eingeben und man sagte, ich würde die Karte in ca. 14 Tagen mit der Post zugeschickt bekommen. Wenn dem wirklich so ist, wäre das für amerikanische Behörden allerdings eine Rekordzeit. Warten wir mal ab. Und wenn ich sie dann habe, will der Steuerberater hier sie wissen. Mal sehen, ob ich hier Steuern zahlen muss. Angeben muss Mary mich jedenfalls.

Und dann kommt noch der Führerschein. Einfach meinen deutschen umschreiben tun sie hier nicht. Ich muss die theoretische und praktische Prüfung sowie den Sehtest machen. Sollte aber eigentlich kein Problem sein. Ein Buch zum Lernen bekommt man hier bei der Anmeldung kostenlos – d.h. es ist im Preis für die Prüfung [$24] drin. Eine Fahrschule muss man nicht besuchen. Und die Prüfung nimmt dann ein Polizist [von der highway patrol oder ein state trooper ab] -und zwar in unserem Wagen! Da wird Mary mich dann am besten zur Prüfung kutschieren, denn wir sind uns nicht ganz sicher, ob ich nicht schon zu lange im Lande bin, um überhaupt noch mit meinem deutschen Führerschein herumfahren zu dürfen. Hoffen wir mal, dass alles gut geht und ich die Prüfung im ersten Anlauf schaffe. Man darf sie übrigens drei Mal wiederholen, wenn man durchfallen sollte. Danach muss man wieder einen neuen Anbtrag stellen und erneut die Gebühr löhnen.

Lasst mal von Euch hören/lesen! Würde mich sehr freuen!

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