diese „Lufthanseln“

Da hätten mir diese Hanseln von Lufthansa-Piloten doch bald einen Strich durch meine Reisepläne gemacht, mit ihrem Streik. Gestern Mittag bekam ich eine E-Mail von Lufthansa, dass mein Flug Newark-Frankfurt annulliert sei. Aber die anderen Flüge waren es nicht. Also was tun? Einfach von San Antonio nach Newark fliegen, wie gebucht, und darauf hoffen, dass sie mich da schon nicht sitzen lassen werden? Ich habe dann mal die angegebenen Links aufgesucht, für nähere Informationen bzw. meine Buchungsübersicht, aber das half wenig. Es hieß, der Flug Newark-Frankfurt sei „nicht möglich“. Und Lufthansa würde versuchen, mich auf einen anderen Flug umzubuchen – wenn möglich. Aber da stand in meiner Buchungsübersicht ja kein anderer Flug. Es blieb unklar, was ich tun sollte: einfach abwarten, oder Lufthansa anrufen.  Letzteres habe ich dann, weil ich auf Nummer sicher gehen wollte, probiert: gestern insgesamt ca. 3 Stunden lang, mit Nummern in Deutschland und hier in den USA. Aber es war einfach kein Durchkommen. Einmal habe ich fast 40 Minuten mir in der Warteschleife Musik und Werbung angehört, dann aber frustriert aufgegeben. Bei den Nummern in Deutschland kam dazu, dass man nur einmal die Mitteilung bekam, man solle bitte warten, denn man würde gleich mit dem nächsten freien Mitarbeiter verbunden. Da war ich mir gar nicht so sicher, ob das überhaupt der Fall sein würde. Hier in den USA gab es wenigstens immer wieder die Mitteilung, dass sie sich für die Geduld bedankten und einen gleich verbinden würden. Apropos Nummer in Deutschland: es kam auch vor, dass man erst gar nicht in eine Warteschleife kam, sondern gebeten wurde, später noch einmal anzurufen. Das war übrigens besser zu nachtschlafender Zeit [hier ca. 22:00 Uhr = in Deutschland 05:00]. Die Kosten waren übrigens die gleichen: keine! Denn es waren 0800-Nummern. Und mit Skype ist es ja egal, wohin in der Welt ich telefonieren – ob nur zum Nachbarn oder nach Timbuktu, solange es nur ein Festnetzanschluss ist.

Heute Morgen habe ich es dann wieder probiert, weil mir über Nacht klar geworden war, das es wohl wenig Sinn machen würde, nach Newark zu fliegen und dann erst vor Ort eine Umbuchung zu veranlassen. Hätte es da eine Möglichkeit gegeben, so denke ich jedenfalls, hätte man mir das ja bestimmt angeboten. Ich weiß nicht, wie lange ich dann in Newark festgesessen hätte. Also, wie gesagt, habe ich es wieder probiert. In Deutschland waren die Leitungen so überlastet – mal wieder – dass man erst gar nicht in die Warteschleife kam. Also habe ich mal wieder LH-USA angerufen und während sie mich in der Warteschleife hatten, E-Mails und Nachrichten im Internet gelesen. Und dann kam die Überraschung: nach 25 Minuten meldete sich jemand! Ich musste erst mal überlegen, was das jetzt war. Aber dann löste sich Alles in voller Zufriedenheit auf. Eine freundliche junge Dame suchte mir, nachdem ich meinen Buchungscode angegeben hatte, für denselben Tag [Dienstag] eine andere Verbindung. Und so fliege ich jetzt mit United Airlines von San Antonio über Washington nach Frankfurt. Und das Gute an der Sache ist: die Reisezeit ist kürzer, mit weniger Aufenthalt zwischen den Verbindungen. Ich fliege später hier ab und bin doch früher in Frankfurt.

Jetzt warte ich allerdings noch auf die Bestätigung per E-Mail. Mal sehen, wann die eintrifft, cdenn eigentlich sollte sie schon hier sein. Aber in meiner Buchungsübersicht ist die neue Verbindung schon drin. Sollte also eigentlich Alles klappen.

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