Das Blog hat ein neues Gesicht

Kurzmitteilung

Schon seit einiger Zeit hatte ich vor, dieses Blog einmal im Aussehen zu verändern, und heute habe ich dann endlich eine Vorlage gefunden, die mir gefällt. Die Bilder sind zwar jetzt etwas kleiner, aber immer noch groß genug, denke ich, und wenn man auf eins klickt, wird es ja auch in größerem Format dargestellt.

Texas Ebony

Bild

Vor gut drei Jahren haben wir diesen Busch/Baum hier gepflanzt …

Texas Ebony

Texas Ebony & Vogeltränke

… und er hat sich einfach prächtig entwickelt. Natürlich: er ist auch außerordentlich für die hiesige Gegend geeignet, da er ursprünglich aus der Chihuahua-Wüste stammt und daher ausgesprochen trockenheitsresistent ist. Dazu kommt, dass er, was die Bodenbedingungen angeht, sehr anspruchlos ist und sich in nahezu allen wohlfühlt. Im Augenblick blüht er und verbreitet einen wunderbar angenehmen, leicht süßlichen Duft. Wir freuen uns täglich daran und sind froh über diese Bereicherung und Zierde unseres Vorgartens. Es ist ein Texas Ebony, oder auch Ebenopsis Ebano genannt.

Apropos Baum/Strauch: wenn man ihn nicht trimmt, wächst er eher – wie hier bei uns – buschig. Langsam wachsend, kann er unter idealen Bedingungen bis zu knapp 10 Meter hoch werden, aber immer mit einer breiten Krone.

Hier dann aus einer anderen Perspektive:

Texas Ebony

Texas Ebony

Hier nun noch ein paar Detailbilder:

Texas Ebony

Die pinselartigen, hellgelblichen Blüten

Texas Ebony

Blüten & Sprossen

Und so fügt er sich in den Vorgarten ein:

Texas Ebony

Texas Ebony

Ein Meer von Sonnenblumen

Bild

In der letzten Zeit – d.h. eigentlich schon seit Anfang des Jahres – hatten wir, genau genommen, gar kein so schlechtes Wetter [von Ausnahmen abgesehen, natürlich]: es hat mit etwa 392 Liter/Quadratmeter in diesem Jahr bis jetzt schon mehr geregnet als im gesamten vergangenen Jahr und auch war es bei Weitem nicht so heiß und schwül wie im vergangenen Jahr schon in April und Mai. Und so haben wir dann auch jetzt ein Meer von Sonnenblumen:

sunflowers

Ein Meer von Sonnenblumen

Hoffen wir einmal, dass dieser Sommer “etwas untypisch”, d.h. nasser und kühler, wird als in den beiden vergangenen Jahren. Gute Voraussetzungen dafür gibt es eigentlich, denn La Niña, diese kalte Strömung im Pazifik, die für wärmere und trockenere Sommer sorgt, ist (fast) nicht mehr vorhanden. Aber wir brauchen auch dringendst noch vile mehr Regen, da alle Talsperren immer noch weit unter Normalwasserstand sind und jetzt in der Landwirtschaft die Produktion und damit der Wasserverbrauch durch Berieselung eingesetzt hat.

Von den Vorteilen, 65 zu sein

Galerie

Nachdem ich jetzt 65 bin, kann ich, auf Antrag, auch hier krankenversichert werden. Ich hatte ganz per Zufall [im Newsletter von “The American Dream” – den Leuten, die mir beim Besucher-Visum behilflich waren und bei denen die Green Card Lotterie … Weiterlesen

Cooper’s in Llano – das beste Barbeque in Texas

Galerie

Gestern Abend, auf dem Rückweg von Fredericksburg nach Kingsland, waren wir in Llano bei Cooper’s zum Barbeque zu Abend essen, und ich kann nur meinen Eindruck, den ich vor Jahren bei einem Besuch dort gewonnen hatte, bestätigen: es ist das … Weiterlesen

Deer Ridge Cottage

Bild

So hieß das Ferienhäuschen – oder besser schon “Ferienhaus”, denn mit 72 Quadratmetern Grundfläche war es so klein gar nicht, jedenfalls nicht für ein Ferienhäuschen für 2 bis 4 Personen, in dem wir Sonntag und Montag zu Gast waren:

Deer Ridge Cottage

Deer Ridge Cottage: West- bzw. Zufahrtsseite

Es ist in Cain City in der Nähe von Fredericksburg [Texas Hill Country]. So, erbaut aus Kalkstein, wie sehr viele Häuser hier in der Region, insbesondere wenn es sich um Bauten jüngeren Datums handelt, präsentierte es sich uns, als wir ankamen: in strahlendem Sonnenschein unter einem so gut wie wolkenlosen blauen texanischen Spätfrühlingshimmel. Und nicht nur das Haus, sondern auch das “Drumherum” – der kleine Vorgarten und das Areal ringsherum – waren absolut gepflegt. Im Bild ist, wie schon in der Bildunterschrift verraten, die Westseite zu sehen, mit den Wohnzimmerfenstern.

Das Häuschen lag idyllisch auf einem insgesamt fast 24.000 Qudratmeter großen Hanggrundstück mit Wiese und Baumbestand [vorwiegend Zedern] oberhalb der kleinen Ortschaft Cain City. Die Eigentümer wohnten zwar auch auf dem Grundstück, aber weiter oberhalb, durch Baumbestand abgetrennt: es war als absolut privat für Eigentümer und Gäste. Und trotzdem war jede menge Platz, um sich “die Füße zu vetreten”. Hier der Blick auf Deer Ridge Cottage von weiter unten, etwa von halber Höhe zwischen Grunstückseinfahrt und Haus:

Deer Ridge Cottage

Deer Ridge Cottage: Blick auf’s Haus von halber Hanghöhe

Nur auf der Veranda sitzen und den Blick in die Ferne schweifen lassen, über das Tal des Pedernales hinweg und einfach die Seele baumeln lassen …

Deer Ridge Cottage

Deer Ridge Cottage: Blick über das Tal des Pedernales

… den Kolibris zusehen …

Kolibris

Kolibris

… oder den Rehen:

Rehwild

Rehwild

was wollen Körper und Psyche mehr, um sich zu erholen.

Und hier noch ein paar weitere Bemerkungen:

Innen war das Ferienhaus absolut fantastisch eingerichtet, mit Allem, was 4 Personen brauchen, auch für einen längeren Aufenthalt, denn auch Waschmaschine und Wäschetrockner waren vorhanden. Und das Beste am Ganzen: das gesamte Anwesen [Haupthaus, Ferienhaus und Grundstück] steht, wie wir am nächsten Morgen, als wir uns in Cain City etwas umgesehen haben, erfuhren. Und das, wo wir uns doch ganz ernsthaft mit dem Gedanken tragen, von hier weg zu hziehen, und Fredericksburg und Umgebung eines unseren beiden Lieblingsziele wären.

Auch in Fredericksburg selber haben wir uns übrigens nach Wohneigentum umgesehen und ein paar Häuser gefunden, die uns schon gefallen würden. Aber bei Weitem keines, das so wunderbar gelegen ist. Uns dort umzusehen war einer der beiden Gründe für unseren Kurzausflug. Der andere war, dass wir bei unserem letzten Aufenthalt in Fredericksburg, im Green’s Guest House, die Gepäckraumabdeckung für unseren Escape liegen gelassen hatten, und dass wir die abholen wollten. Die Leute vom Vermietservice [Gästehaus Schmidt] bewahren solche Dinge auf Bitte vergesslicher Kunden zwar auch über die vertraglich zugesicherten sechs Wochen hinaus auf, aber wir wollten sie erstens nicht zu lange auf unserem “Krempel” sitzen lassen, und zweitens die Abdeckung auch schnell wieder haben.

Zu Abend gegessen haben wir mal wieder im Restaurant der Fredericksburg Brewing Company, und genauso wie im “El Maguey” bei unserem Aufenthalt Ende März waren wir vom Essen Alles Andere als angetan. Als Vorspeise hatten wir “Fried Pickles” [frittierte eingelegten saure Gurken ist etwas, was ich zunächst als sehr seltsam empfunden habe, aber sie schmecken prima] – und das war das Einzige, was uns wirklich geschmeckt hat: schmackhaft und vor Allem heiß! Als Hauptgericht hatten wir “Chicken Fried Steak” mit “Onion Rings” und “Beer Battered Fries” als Beilage [Mary] bzw. “Oma’s Meatloaf” mit “Creamy Coleslaw” und ebenfalls “Beer Battered Fries” [ich selber]. Gut daran waren nur die Zwiebelringe und der Krautsalat. Die ersteren waren lecker und heiß, also frisch frittiert, und letzterer verdiente wirklich die Bezeichnung “creamy“. Aber ansonsten war das Essen qualitätsmäßig eher dürftig: das Chicken Fried Steak war mehr als “durch” [zäh und trocken], der Hackbraten war bestenfalls lauwarm, und die Fritten schienen vom Vorabend zu stammen – sie waren nur ganz eben lauwarm und absolut gummiartig. Dazu kam, dass sie auf keinen Fall “beer battered” [also in einem Bierteig frittiert] waren, sondern eben “ganz normale” Fritten. Da wir nun mal in einer Brauerei waren, habe ich mir ein Frischgebrautes und -gezapftes nagtürlich nicht entgehen lassen, und habe ein “Pioneer Porter” getrunken. Da kann ich nur sagen, “lecker”! Es war ein wirklich süffiges, relativ dunkles Bier im englischen Stil. Danach habe ich dann noch ein Probiergläschen “Maibock” bestellt, und auch das war gut.

Fazit: zum Biertrinken immer wieder dorthin, zum Essen wohl eher weniger.

To read this posting in English, click here.

Benzinpreis: Update

Kurzmitteilung

Sehr zu unserer Freude geht der Preiskrieg der beiden Tankstellen in Floresville weiter und so haben wir gestern und heute für nur $3,239/Gallone. Das sind, wenn ich “mathematisches Genie”  ;)   mich nicht verrechnet habe, umgerechnet etwa 65 Eurocent/Liter! Unfassbar, oder?!

Tornados – Nachtrag

Lt. einer neueren Untersuchung hat die Ausdehnung der Region, die hier gemeinhin als  “Tornado Alley” bezeichnet wird, in den letzten Jahren deutlich zugenommen, und schließt nun weite Teile des Mittleren Westens ["Midwest"] und des Tiefen Südens ["Deep South"] der Vereinigten Staaten ein.

Weitere Informationen dazu einschließlich einer Karte, die das alte und neue Gebiet von “Tornado Alley” gegenüberstellt, finden sich ein einem Artikel in USA Today.

Ich nuss zugeben, die südwestliche Grenze dieses Gebiets kommt San Antonio ganz unangenehm nahe.

Der Preiskrieg geht weiter

Kurzmitteilung

Noch ist in dem Preiskrieg der beiden Supermärkte kein Ende abzusehen: gestern haben wir beim Super Wal Mart [H.E.B. hatte übrigens den gleichen Preis] für ganze $3,389 pro Gallone getankt! Von mir aus kann das noch lange so weiter gehen!!!   :)

Frohe Ostern!

Bild

Mit diesen beiden “Frühlingsblumensträußen” …

Frühlingsblumen

Frühlingsblumenstrauß (1)

Frühlingsblumen

Frühlingsblumenstrauß (2)

… wünsche ich allen Besuchern dieses Blogs ein frohes Osterfest!