Endlich …

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… hat’s geregnet!  :)  Es fing damit an, dass, angekündigt von einem “beep, beep, beep” ein Nachrichtenticker über den Fernsehbildschirm lief, mit einer Unwetterwarnung. Das ist hier immer so, wenn schwere Gewitterstürme, Tornados oder auch nur “flash floods” [Überschwemmungen von … Weiterlesen

Es REGNET!!!

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In der vergangenene Nacht hatten wir 1,5 Zoll, das sind 38 Liter/Quadratmeter, und es regnet immer noch – oder schon wieder. Wundervoll, absolut wundervoll! Im Augenblick sind es zwar “nur” leichte Schauer, aber lt. Wetterbericht ist da noch mehr drin.  … Weiterlesen

Ein Meer von Sonnenblumen

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In der letzten Zeit – d.h. eigentlich schon seit Anfang des Jahres – hatten wir, genau genommen, gar kein so schlechtes Wetter [von Ausnahmen abgesehen, natürlich]: es hat mit etwa 392 Liter/Quadratmeter in diesem Jahr bis jetzt schon mehr geregnet als im gesamten vergangenen Jahr und auch war es bei Weitem nicht so heiß und schwül wie im vergangenen Jahr schon in April und Mai. Und so haben wir dann auch jetzt ein Meer von Sonnenblumen:

sunflowers

Ein Meer von Sonnenblumen

Hoffen wir einmal, dass dieser Sommer “etwas untypisch”, d.h. nasser und kühler, wird als in den beiden vergangenen Jahren. Gute Voraussetzungen dafür gibt es eigentlich, denn La Niña, diese kalte Strömung im Pazifik, die für wärmere und trockenere Sommer sorgt, ist (fast) nicht mehr vorhanden. Aber wir brauchen auch dringendst noch vile mehr Regen, da alle Talsperren immer noch weit unter Normalwasserstand sind und jetzt in der Landwirtschaft die Produktion und damit der Wasserverbrauch durch Berieselung eingesetzt hat.

127 Liter pro Quadratmeter …

… in etwa 3 Stunden! Heute am Spätnachmittag und frühen Abend hatten wir so viel Regen wie ich hier noch nicht erlebt habe. Aber wir sind froh drüber, denn wir können es gebrauchen, und das Unwetter hat auch keinen Schaden angerichtet, obwohl es wie wild geblitzt und gedonnert hat. Und gelegentlich hatte es auch ganz gepflegte Böen. Ein bisschen kleiner Hagel war mal dabei, aber eigentlich nicht nennenswert.

Wir waren gegen kurz nach 4 nach Floresville zum Abendessen gefahren, und da zogen schon dunkle Wolken von Osten heran. Aber auch als wir nach den Essen gegen 6 Uhr aus dem Restaurant kamen, hat es noch nicht geregnet. Das fing erst so etwa in Poth, also ca. 20 Meilen von hier an – dann aber schnell “richtig”. Es hat zum Teil wie aus Kübeln geschüttet. Hier muss es schon früher angefangen haben, denn es war eine Menge Wasser in den Straßengräben. Der Highway 181 war zeitweise gesperrt. Auch bei uns auf den Wegen und auf dem Rasen standen gute Pfützen.

Mittlerweile hate es aufgehört. Es fallen nur noch gelegentlich ein paar Tropfen, und in der Ferne ist noch Wetterleuchten zu sehen. Aber der Wetterbericht sagt, dass die Atmosphäre für die nächsten Tage noch instabil bleiben wird, so dass mit mehr Unwettern dieser Art zu rechnen ist. Wo genau die allerdings auftreten, ist nicht vorherzusagen. Das Gute allerdings ist, dass es wohl keine Tornados geben wird, weil der Jetstream viel zu weit nördlich verläuft.

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Die Tornados …

… haben uns in der vergangenen Nacht Gott sei Dank verschont. Das Höhentief, das schon seit ein paar Tagen im Anmarsch war, und die damit verbundene Kaltfront, verstärkt durch die extrem feuchtigkeitsgesättigte Luft, haben schon einige mit sich gebracht, aber die sind westlich von uns vorbeigezogen. Aber trotzdem, mit Windgeschwindigkeiten von gut über 70 Km/H in Böen, begleitet mit Donner, Blitz und Regen, war es für einige Zeit doch schon ganz schön eindrucksvoll. Wir können allerdings wirklich froh sein, dass nichts Stärkeres als diese Windböen uns erreicht hat – anderswo kamen zusätzlich zu den Tornados namlich auch nich golfballgroße [stellenweise sogar noch größer] Hagelkörner hinzu – und dass wir einen guten Regen [etwa 45 Liter/Quadratmeter] mitbekommen haben. Na ja, es hätte auch durchaus mehr sein dürfen, aber man soll ja nicht unverschämt werden. Was den Wind angeht: solche Böen habe ich (hier) noch nicht erlebt. Unsere Gartenmöbel wurden nur so durch die Gegend geblasen, und bevor der Sturm sie über das gesamte Grundstück verteilen konnte, sind Mary und ich mitten in der Nacht [zwischen Mitternacht und ein Uhr morgens] raus und haben sie in der Garage in Sicherheit gebracht.

Nach dem Durchgang der Kaltfront ist es jetzt natürlich schön abgekühlt. In den nächsten Tagen soll es aber wieder wärmer werden, und trocken. Mal sehen, was das warme Wetter mit Sonnenschein, verbunden mit diesem guten Regen, dann an den Frühlingsblumen tut.

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Der Frühling ist da

Viel schöner als all das “Industriegedöhns” auf der anderen Straßenseite sieht unsere Einfahrt aus, nachdem, bedingt durch den feuchten Januar und Februar, in diesem Jahr die Wildblumen sprießen wie wie … eben wie wild:

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Einfahrt und Frühlingsblumen

Bei den Blumen handelt es sich übrigens um Bluebonnets, die texanische “Nationalblume”. Wir erwarten davon noch (viel) mehr, und auch viele andere. Es ist in jedem Jahr ein spannendes Warten, ob es im Winter genügend regnet, damit all die Samen, die im Boden liegen, im Frühling auch aufgehen. Und in diesem Jahr hatten wir eben Glück.

Apropos Winter und Frühling: laut Kalender haben wir zwar ja immer noch Winter, aber seit etwa 3 Wochen ist der Frühling schon mit Macht ausgebrochen, und der Wetterbericht gestern sagte sogar, dass die augenblickliche Großwetterlage schon sommerlich sei! Die Temperaturen sind es manchmal auch – wenn auch mit 27 Grad (bei Weitem) noch nicht hochsommerlich. Sogar jetzt, um 23 Uhr, ist es noch fast 25 Grad.

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Dürre(perioden) in Texas

Das folgende Zitat habe ich gerade in Elmer Kelton‘s “The Time It Never Rained“, das ich gerade mit großen Vergnügen und Interesse lese, gefunden: “Other places might have several drouths in a single summer. Texas was more likely to have several summers in a single drouth. Drouth here did not mean a complete absence of rain. It meant extended periods of deficient rainfall, when the effects of one rain wore off long before the next one came so that there was no carryover of benefits, not continuity.”

Hoffen wir einmal, dass wir nicht eine wirklich länger andauernde Dürreperiode bekommen, wie in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, über die Kelton schreibt.

Wir hatten in 2011 übrigens 15,2 Zoll [das entspricht 386,08 Liter/Quadratmeter] und ist knapp die Hälfte des jährlichen Durchschnitts seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahre 1871, s. Monthly/Annual Average Precipitation, San Antonio/TX und Weather.com, Climate for San Antonio, Texas.

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Es REGNET!!!

Gerade habe ich meine Ohren nicht getraut, als ich es draußen plätschern hörte. Und dann bin ich aufgestanden, habe aus dem Fenster gesehen, und tatsächlich: es regnet – und zwar gar nicht so schlecht. Das Radarbild sieht zwar nicht so aus, als wäre es länger andauernd, aber was soll’s: wir haben den ersten Regen seit Monaten! Und laut Wetterbericht dürfen wir über die nächsten paar Tage sogar mit mehr rechnen, wenn es auchheißt “spotty showers” bzw. “slight chance of isolated storms“. “Slight chance” heißt, nach dem, was unser “Wetterfrosch” Steve Browne gestern in den Nachrichten gesagt hat, 20%. Ist doch besser als gar keine Aussichten auf Regen.

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Ausnahme-Dürre in Texas

Auch wenn ich mich mit meinen Postings wiederhole: es ist einfach fürchterlich trocken hier im südlichen Texas. Die Dürre wird hier als “exceptional”, das ist die höchste Stufe auf einer 5-stufigen Skala, eingestuft. Sogar ganze Flüsse, z.B. der obere Guadalupe, trocknen aus. Heute gab’s zu der Dürre in den südlichen USA einen Artikel in der New York Times:

“Drought Spreads Its Pain Across 14 States – NYTimes.com.

By and
Published: July 11, 2011

[…]

In Texas, where the drought is the worst, virtually no part of the state has been untouched. City dwellers and ranchers have been tormented by excessive heat and high winds. As they have been in the southwest, wildfires are chewing through millions of acres.

Last month, the United States Department of Agriculture designated all 254 counties in Texas as natural-disaster areas, qualifying them for varying levels of federal relief. More than 30 percent of the state’s wheat fields might be lost, adding pressure to a crop in short supply globally.

Even if weather patterns shift and relief-giving rain comes, losses will surely head past $3 billion in that state alone, Texas agricultural officials said.

[…]”

Read the whole article here: The New York Times

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