Heute haben wir unseren Camaro wieder aus der Werkstatt in San Antonio abgeholt. Ich hatte ja früher schon geschrieben, dass er nur schlecht Gas annahm und ab und zu sogar einfach abstarb, und dass ich einfach keinen Einfachvergaser für diesen Reihensechszylinder finden konnte. Also haben wir den wagen zu einer Vergaserwerkstatt [Lone Star Carburetors] in San Antonio gebracht, die u.a. auf generalüberholte Vergaser spezialisiert ist. Am vergangenen Donnerstag hatten wir den Wagen hingebracht, und Montag war er fertig, aber erst heute hatten wir die Zeit, hinzufahren. D.h., wir warenschon an Freitag dagewesen, denn sie hatten uns gesagt, er würde Freitagnachmittag fertig sein. Aber obwohl wir 10 Minuten vor Geschäftsschluss da waren, war schon keiner mehr da. Und wie sich bei einem Anruf am Montagmorgen herausstellte, war er da auch noch gar nicht fertig gewesen. Da hätte ich es natürlich ganz nett gefunden, wenn man uns – wir hatten ja schließlich Freitagnachmittag vereinbart und sie wussten auch, dass wir 50 meilen weit anreisen mussten – einmal schnell angerufen hätte. Aber wie dem auch sei, die Jungs habe einen guten Job gemacht: kein Stottern und kein “Bonanza-Effekt” mehr, und der Leerlauf ist schön niedrig und ruhig. Und Gas annehmen tut er auch wieder einwandfrei.
Auf dem Rückweg sind wir dann noch bei einem Restaurationsbetrieb vorbei gefahren und haben uns einmal da umgehört. Aber wie wir bereits erwartet hatten, ist eine professionelle Restaurierung – zumindest zur Zeit – absolut jenseits unserer finanziellen Möglichkeiten. Es war die Rede davon – und ich hatte so etwas schon erwartet – dass $25,000 bei Weitem nicht genug seien. Also wird das Projekt warten müssen. Was wichtig ist: mittlerweile ist es wieder sicher, den Wagen zu fahren – und das ist die Hauptsache. Wir werde wohl einmal sehen, ob wir eine Werkstatt finden, die uns die Windschutzscheibe abdichtet – die leckt nämlich bei Regen – damit wir den Camaro wieder in allen Witterunsgbedingungenh fahren können. Und dann müssenw ir eben auf künftige Ölquellen hoffen.
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