Camaro Restaurierung [2]

Heute haben wir unseren Camaro wieder aus der Werkstatt in San Antonio abgeholt. Ich hatte ja früher schon geschrieben, dass er nur schlecht Gas annahm und ab und zu sogar einfach abstarb, und dass ich einfach keinen Einfachvergaser für diesen Reihensechszylinder finden konnte. Also haben wir den wagen zu einer Vergaserwerkstatt [Lone Star Carburetors] in San Antonio gebracht, die u.a. auf generalüberholte Vergaser spezialisiert ist. Am vergangenen Donnerstag hatten wir den Wagen hingebracht, und Montag war er fertig, aber erst heute hatten wir die Zeit, hinzufahren. D.h., wir warenschon an Freitag dagewesen, denn sie hatten uns gesagt, er würde Freitagnachmittag fertig sein. Aber obwohl wir 10 Minuten vor Geschäftsschluss da waren, war schon keiner mehr da. Und wie sich bei einem Anruf am Montagmorgen herausstellte, war er da auch noch gar nicht fertig gewesen. Da hätte ich es natürlich ganz nett gefunden, wenn man uns – wir hatten ja schließlich Freitagnachmittag vereinbart und sie wussten auch, dass wir 50 meilen weit anreisen mussten – einmal schnell angerufen hätte. Aber wie dem auch sei, die Jungs habe einen guten Job gemacht: kein Stottern und kein “Bonanza-Effekt” mehr, und der Leerlauf ist schön niedrig und ruhig. Und Gas annehmen tut er auch wieder einwandfrei.

Auf dem Rückweg sind wir dann noch bei einem Restaurationsbetrieb vorbei gefahren und haben uns einmal da umgehört. Aber wie wir bereits erwartet hatten, ist eine professionelle Restaurierung – zumindest zur Zeit – absolut jenseits unserer finanziellen Möglichkeiten. Es war die Rede davon – und ich hatte so etwas schon erwartet – dass $25,000 bei Weitem nicht genug seien. Also wird das Projekt warten müssen. Was wichtig ist: mittlerweile ist es wieder sicher, den Wagen zu fahren – und das ist die Hauptsache. Wir werde wohl einmal sehen, ob wir eine Werkstatt finden, die uns die Windschutzscheibe abdichtet – die leckt nämlich bei Regen – damit wir den Camaro wieder in allen Witterunsgbedingungenh fahren können. Und dann müssenw ir eben auf künftige Ölquellen hoffen.   ;)

To read this posting in English, click here.

Sally ist wieder zuhause

Heute nachmittag hat Dr. Patton, unser Tierarzt, sie wieder “freigegeben”. Sie war doch schwerer verletzt [davon gleich ein paar Bilder] gewesen, als wir zunächst gedacht hatten. Und Dr. Patton war es da lieber, obwohl es ihr schon am Montag deutlich besser ging, sie doch bis heute in seiner Praxis unter Beobachtung zu halten. Sie hat auf jeden Fall immer noch Schmerzen, wenn auch bei Weitem nicht so starke wie zuvor, und bekommt dagegen Tabletten. Und natürlich bekommt sie auch Antibiotika. Das Schlimme an den Wunden durch die Hauer von Javalinas, so sagte Dr. Patton, ist, dass sie tief gehen und die Hauer nicht glatt wieder herauskommen, sondern das Gewebe zerreißen. Wie dem auch sei, er hat Sally wieder zurecht geflickt, und so wird sie dann wohl bald wie ein Veteran aus den “Javalina-Kriegen” aussehen. In 10 Tagen muss sie dann wieder zu Dr. Patton, die Fäden ziehen und auch die Drainagen – davon hat sie drei – entfernen.

So, und jetzt ein paar Bilder:

Sally's Wunden

Sally's Wunden (1)

Fast alle ihre Wunden hat sie übrigens am Hinterteil davongetragen, wohl – wie Dr. Patton meint – als sie vor den Javalinas wegzulaufen versucht hat. Die größte Wunde ist oberhalb ihrer Schwanzwurzel und verläuft quer. Und dann sind da insgesamt noch etwa 10 oder 11 andere. Drei davon – man sieht diese “Zipfel” hier im Bild – haben Drainagen drin.

Sally's Wunden

Sally's Wunden (2)

Sieht wirklich gar nicht schön aus, wenn man’s so aus der Nähe sieht. Aber wie gesagt, mittlerweile geht es ihr deutlich besser. Jetzt gerade liegt sie hier im Esszimmer auf ihrem Stammplatz und schläft friedlich. Vorhin hat sie lecker gegessen, und das ist ja ein gutes Zeichen.

Sally's Wunden

Sally's Wunden (3)

Hier ist dann ihr Stammplatz: Kissen, Wasser und Futter. Mir ging da so gerade durch den Kopf: wenn sie dann wieder richtig gesund ist, werden wir sie komplett verwöhnt haben. Wir hatten gerade damit begonnen, da es ja wieder wärmer wird, sie ans Fressen draußen zu gewöhnen. Aber jetzt wird sie ihr Futter natürlich wieder drinnen bekommen. Plus leckeres Dosenfutter. Da wird es dann wieder eine ganze Weile dauern, bis sie sich hinterher an das “normale” Futter und den Futterort draußen gewöhnt haben wird. Sie kann da ganz schön hartnäckig – um nicht zu sagen, stur – sein und durchaus mal einen ganzen Tag hungern, um abzuwarten, ob sie nicht doch etwas Besseres bekommt oder ob wir ihr das Futter drinnen servieren. Aber jetzt, als “Rekonvaleszentin”, hat sie einfach eine Vorzugsbehandlung verdient.

To read this posting in English, click here.